Pixelbiest im Hands-On: So scharf ist das LG G3

Das LG G3 lässt vor allem mit seinem ultrascharfen Display seine Konkurrenten hinter sich. FOCUS Online hat einen ersten Blick auf das neue Flaggschiff der Koreaner riskiert. Und verrät, was das Pixelmonster auf dem Kasten hat.

Das LG G3 kommt elegant und schick daher. Zwar ist das Gehäuse aus Plastik, allerdings hat LG das Gerät mit einer „Metal Skin“ überzogen, die ihm einen hübsch anmutenden Metall-Look verleiht.  Auf der Präsentation zeigt der Hersteller das Gerät in den Schwarz, Weiß, Gold, Burgunder und Violett. Der Screen wird von einem extrem dünnen Rahmen eingefasst. Damit kommt das LG G3 trotz seines großen Bildschirms auf eine handliche Größe von 146,3 x 74,6 x 8,9 Millimeter. Dank seiner abgerundeten Ecken, erweist sich das Gerät sogar als echter Handschmeichler.

Achtung betrüger am Werk – jongoshop.de

Vorsicht vor dem Online Handel http://jongoshop.de da sind Betrüger am Werk. Ich habe die Firma persönlich besucht und in diesem Gebäude gibt es diese Firma nicht. Meine Bestellungen habe ich nicht erhalten. Ich wollte dies persönlich klären aber die Firma existiert nicht unter den angegeben Anschriften. Alles Fake bloss nichts bestellen.

Inhaber soll <strong>Réda MOHAMMED BRAHIM</strong><em> sein der nicht in Wirklichkeit existiert! Also Achtung!

Ungeschützte Apple-Kontaktdatenbank offenbar im Netz

Bereits im vergangenen Jahr blieb Apples Entwicklerbereich über einen längeren Zeitraum offline, weil es eine schwerwiegende Sicherheitslücke gegeben hatte. Nun wurde ein weiterer problematischer Fehler entdeckt.

Wie 9to5Mac unter Berufung auf einen Entwickler berichtet, der die Lücke entdeckt hat, war es möglich, persönliche Kontaktdaten abzugreifen. Angeblich waren davon potenziell alle Entwickler mit Registrierungen in den Developer-Bereichen iOS, Mac und Safari betroffen, zudem jeder Apple-Retail-Angestellte und sogar Mitarbeiter der Apple-Firmenzentrale und einiger Partner. Apple hat die Lücke in der vorvergangenen Nacht geschlossen. Ob tatsächlich Daten abhanden kamen, ist bislang unklar.

Wie ein Demonstrationsvideo unter https://www.youtube.com/watch?v=2e0Z5tQfhKM zeigt, war der Zugriff über Apples Bugtracker Radar möglich – genauer die dafür verfügbare interne App. Diese war bei Kenntnis einer entsprechenden URL anscheinend offen aus dem Web herunterladbar. Die Anwendung verlangt nach dem Start zwar die Eingabe von offiziellen Apple-Zugangsdaten mit entsprechenden Berechtigungen, doch funktioniert die App auch nach Eingabe eines unzulässigen Accounts teilweise weiter. Dazu gehörte auch die “People Lookup”-Funktion.

Diese wiederum zeigte bei Eingabe von Namen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen passende Kontaktdaten samt Abteilungen an – darunter eben auch Apple-interne. Die Radar-App wurde inzwischen aus dem Web genommen, zudem soll Apple die Lücke gepatcht haben, die den Trick ermöglichte. Öffentlich geäußert hat sich der Hersteller bislang nicht. Kreditkartendaten waren laut dem Video nicht betroffen, es handelte sich wohl rein um Kontaktinformationen.

Gesichtserkennung: FBI sammelt deutsche Daten

Der US-Geheimdienst FBI verfügt nach eigenen Angaben über eine der größten biometrischen Datenbanken der Welt. Diese soll nun um Millionen von Fotos erweitert werden – darunter auch von Deutschen, die sich in den USA aufhalten. Dies geht aus Dokumenten hervor, die der amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) vorliegen.

52 Millionen Fotos zur Gesichtserkennung bis 2015

Laut der EFF werden alle biometrischen Daten in einer zentralen Datenbank gesammelt, die derzeit von 18.000 Strafverfolgungsbehörden der USA genutzt wird. Bis zum Jahr 2015 soll die Datenbank rund 52 Millionen Fotos zur Gesichtserkennung enthalten, 55.000 Bilder könnten pro Tag neu eingestellt werden.

Handflächen- und Iris-Scans geplant

Wie die EFF in einer Pressemitteilung bekannt gab, soll mithilfe des Programms “Next Generation Identification” (NGI) die bestehende Datenbank mit weiteren biometrischen Daten befüllt werden. Neben Fotos zur Gesichtserkennung sollen künftig auch Handflächen- und Iris-Scans mit einbezogen werden. NGI stellt eine Erweiterung des Integrated Automated Fingerprint Identification Systems (IAFIS) dar, das schon jetzt mehr als 100 Millionen Fingerabdrücke gespeichert hat.

Samsung Galaxy S5 – Unboxing

Das Samsung Galaxy S5 ist in der Redaktion angekommen und wird von uns natürlich auf Herz und Nieren getestet. Die erste Hürde: Das Unboxing! Wirklich abwechslungsreich ist das nicht aber ich habe die Gelegenheit genutzt um ein zwei Eindrücke los zu werden.

Der erste Eindruck hat sich nicht geändert. Das S5 liegt ungewöhnlich gut in der Hand und auch die Verarbeitung macht einen solideren Eindruck als man glaube mag. Wie gut die Einzelnen Bereiche wirklich sind, werden wir in den nächsten Tagen testen. Hier kommt ihr wieder ins Spiel: Schreibt uns eure Fragen/Vorschläge/Ideen in die Kommentare und wir werden versuchen alle Fragen zu beantworten. Natürlich OHNE es zu zerstören!

Video http://www.giga.de/smartphones/samsung-galaxy-s5/videos/samsung-galaxy-s5-unboxing/

Hollywood verklagt Kim Dotcom

Sechs große Hollywood-Studios haben den umstrittenen Internetunternehmer Kim Dotcom und die Mitbetreiber des Online-Speicherdienstes Megaupload auf Schadenersatz verklagt. Twentieth Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia und Warner Bros. werfen Megaupload und Dotcom massive Urheberrechtsverletzungen vor, wie der US-Branchenverband MPAA mitteilte. Die Zivilklage sei am Montag vor einem Bundesgericht in Virginia eingereicht worden. Gegen den in Neuseeland wohnhaften Dotcom läuft in den USA bereits ein Strafverfahren. Der Unternehmer, in Deutschland unter dem Namen Kim Schmitz geboren, wehrt sich derzeit gegen eine Auslieferung.

Megaupload bot seinen Nutzern an, Daten im Internet zu speichern und dort auch anderen zur Verfügung zu stellen. Dies ist an sich nicht illegal. Allerdings wurde die Plattform vor allem dazu genutzt, Raubkopien etwa von Musik, Filmen und Software zu verbreiten. Bis zu ihrer Abschaltung durch die US-Behörden im Jahr 2012 habe Megaupload mehr als eine halbe Milliarde Dollar (364 Millionen Euro) Schaden für Rechteinhaber in den USA verursacht, erklärte MPAA-Chefjustiziar Steven Fabrizio. Durch die illegalen Geschäfte habe die Webseite mehr als 175 Millionen Dollar Gewinn eingefahren.

Canonical reagiert auf Kritik an Onlinesuche

In Version 8 des Unity-Desktops von Canonical werden Nutzer zuerst gefragt, ob Ubuntu Linux im Desktop eingegebene Suchbegriffe auch bei Amazon oder anderen Onlinediensten verwenden darf. Damit entschärft Canonical die umstrittene Onlinesuche in seinen Scopes genannten Applets. Die Einführung der Scopes für Amazon oder eBay hatte für viel Furore gesorgt. Unity 8 soll aber erst in späteren Versionen von Ubuntu für Desktops umgesetzt werden. Damit bleibt in der kommenden Version 14.04 noch alles beim Alten.

Wie der Canonical-Entwickler Michael Hall mitteilte, wird der noch in der Entwicklung befindliche Unity-Desktop bei der Eingabe eines Suchbegriffs im Dash Vorschläge zur Aktivierung einzelner Scopes machen. So soll ein neues Plugin, genannt Scopes Scope, den Suchbegriff analysieren. Entdeckt Scopes Scope in dem Suchbegriff ein vermeintliches Musikstück, schlägt das Applet die Suche bei einem entsprechenden Onlinedienst vor. Der Anwender kann diese Scopes dann aktivieren, muss es aber nicht.
Massive Kritik

Mit dem neuen Opt-In-Verfahren reagiert Canonical offenbar auf die massive Kritik, die seit der Einführung der Scopes in Ubuntu 12.10 im Oktober 2012 laut geworden ist. Sie sind seitdem standardmäßig aktiviert. Ohne Zutun des Anwenders erscheinen bei der Eingabe eines Suchbegriffs auf dem Desktop auch Ergebnisse bei Amazon, eBay und anderen Canonical-Partnern. Damit finanziert sich Canonical zumindest teilweise. Die einzelnen Applets lassen sich – wie auch die gesamte Internetsuche – inzwischen über die Systemeinstellungen deaktivieren.

In Ubuntu 12.10 ließ sich die Onlinesuche zunächst nur per Kommandozeile löschen. Richard Stallman nannte Ubuntu daraufhin Spyware. Auch die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) kritisierte Canonical mangels Datenschutz damals deutlich. Der Streit mit der EFF eskalierte nochmals, als Canonical verlangte, das Ubuntu-Logo von der Webseite Fixubuntu.com zu entfernen. Canonical pocht dabei auf sein Markenrecht. Auf Fixubuntu.com ist unter anderem eine Anleitung zu finden, wie die Internetsuche in der Linux-Distribution Ubuntu entfernt werden kann. Der Streit ist offenbar inzwischen beigelegt, die Webseite ist weiterhin erreichbar und das Ubuntu-Logo ist dort wieder zu sehen.

So hat Apple das iPhone erfunden

Einem Patentstreit mit Samsung ist es zu verdanken, dass Apples leitender Software-Ingenieur Einblick in die Entstehung des iPhones gab. Unter strenger Geheimhaltung begann ein sehr kleines Team im Jahr 2004 damit, das Betriebssystem und das Bedienkonzept des ersten Apple-Smartphones zu entwickeln, wie das Wall Street Journal(WSJ) berichtet. Dabei setzte Steve Jobs das Entwickler-Team offensichtlich erheblich unter Druck.

Den Grundstein für das iPhone legte Apple im Jahr 2004. Software-Ingenieur Greg Christie, der schon seit 1996 bei Apple arbeitet und damals den Apple Newton mit entwickelt hat, bekam Besuch von Scott Forstall. Forstall, der als einer der Hauptentwickler des Betriebssystems Mac OS X gilt, schloss die Tür hinter sich und fragte Christie, ob er an einem streng geheimen Projekt federführend mitarbeiten wolle.

Das Projekt mit dem Namen “Purple” hatte die Entwicklung eines neuartigen Mobiltelefons zum Ziel, welches auch einen eingebauten Musik-Player und einen Touchscreen haben sollte. Apple beobachtete zu diesem Zeitpunkt andere Handyhersteller, ob sie Mobiltelefone mit Musikabspielfunktion entwickelten, die dem hauseigenen MP3-Player iPod gefährlich werden könnten.

HTC One (M8) offiziell vorgestellt

Der Nachfolger des Android-Smartphones HTC One wurde heute offiziell in New York und London vorgestellt. Nachdem er bereits im Vorfeld in zahlreichen Leaks von allen Seiten beleuchtet wurde, gab es nicht mehr allzu viele Überraschungen. Ein Rätsel, das bis kurz vor der Vorstellung noch nicht final gelöst war, war der Name des Gerätes. Das neue Modell heißt einfach wieder HTC One und nicht etwa HTC One 2, One+ oder The all New HTC One, wie vorab spekuliert wurde. Auf der Präsentation in London konnten wir erste Eindrücke vom neuen HTC-Flaggschiff gewinnen.

Design

Das grundlegende Design des neuen HTC One entspricht weitgehend dem Vorgänger. Die Hardware ist wieder in ein Aluminium-Gehäuse verpackt. Im Vergleich ist es polierter und sieht aus wie gebürstetes Metall. Wie beim letztjährigen Modell kommt durch das edle Metall-Outfit sofort ein echtes Premium-Feeling auf, wenn man das Android-Gerät in die Hand nimmt. An der oberen Kante des Gerätes hat HTC das Aluminium allerdings durch eine Kunststoffleiste für besseren Empfang und den Infrarot-Sensor ersetzt.

Mit seinen Maßen von 146,36 mal 70,6 mal 9,35 Millimeter und einem Gewicht von rund 160 Gramm ist das HTC One 2014 genauso dünn wie zuvor, aber etwas größer, breiter und schwerer geworden. (HTC One 2013: 137,4 mal 68,2 mal 9,33, Gewicht: 143 Gramm). Ein auffälliger Unterschied: das Aluminium-Gehäuse des neuen Modells geht nun über die Kanten auf der Rückseite hinaus, wodurch diese abgerundet sind. Wem das alte One etwas zu scharfkantig war, der dürfte die runderen Ecken begrüßen. Zumindest liegt es dadurch etwas komfortabler in der Hand.

Weiterhin sind die Tasten zum Ein- und Ausschalten des Gerätes sowie zur Reglung der Lautstärke nicht mehr ganz eben in das Gehäuse eingelassen, sondern stehen etwas heraus und lassen sich dadurch besser erfühlen. Zudem hat HTC die Anordnung der Buttons überarbeitet. Der Power-Knopf ist zwar weiterhin an der oberen Kante, ist nun aber von der linken auf die rechte Seite gewandert. Die Kopfhörerbuchse verbaut HTC jetzt an der Unterseite des Smartphones rechts neben dem microUSB-Anschluss.

Darüber hinaus kommt das neue HTC-Smartphone mit On-Screen-Buttons. Das bedeutet, die Tasten für “Home” oder “Zurück” sitzen nicht mehr unter dem Display, sondern sind wie beispielsweise beim Nexus 5 in den Bildschirm integriert. Damit bringt das neue HTC One wieder einen dritten Button mit, wie es bei Android-Smartphones üblich ist. Unter der Anzeige prangert übrigens weiterhin das HTC-Logo, was den Displayrahmen nicht gerade schlanker macht.

Display

Das Display des HTC One ist im Vergleich zum Vorgänger etwas größer und von 4,7 auf 5 Zoll angewachsen. Es bietet nach wie vor eine Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel. Damit kommt es auf eine etwas geringere Pixeldichte von rund 440 ppi. (Zum Vergleich: HTC One: 468 ppi, Samsung Galaxy S5: 431 ppi, Samsung Galaxy Note III: 386 ppi, Samsung Galaxy S4: 441 ppi, iPhone 5S: 326 ppi, Nexus 5: 445 ppi, Sony Xperia Z2: 424, Oppo Find 7: 534 ppi). Die Darstellung ist aber trotzdem wie gewohnt scharf. Auch die Farbwiedergabe und die Blickwinkelstabilität können auf den ersten Blick wie beim Vorgänger überzeugen.

Hardware

Das HTC One ist mit Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801 (MSM8974AB v3) samt Adreno-330-GPU ausgestattet, die beispielsweise auch Samsung im Galaxy S5 verbaut – allerdings mit einer etwas niedrigeren Taktrate von 2,3 GHz (S5: 2,5 GHz). An RAM hat HTC wieder 2 GByte verbaut. Sony setzt beim Xperia Z2 beispielsweise auf 3 GByte Arbeitsspeicher.

Der interne Speicher ist standardmäßig wieder 16 GByte groß, wovon rund 10 GByte für Daten übrig bleiben. Allerdings wird es auch wie im letzten Jahr ein Modell mit 32 GByte geben. Zudem lässt sich der Speicher nun endlich dank eines microSD-Kartenslots erweitern. Wie das S5 unterstützt das HTC-Smartphone Speicherkarten mit bis zu 128 GByte.

Akku

Die Stromversorgung übernimmt ein 2,600-mAh-Akku, der wie bisher fest verbaut ist und sich somit nicht auswechseln lässt. Die Akkulaufzeit soll sich dank eines niedrigeren Stromverbrauchs um rund 40 Prozent gesteigert haben. Aufladen lässt die Batterie sich dann wieder per Fast-Charging-Modus.

Wie Samsung hat auch HTC einen neuen “Extreme-Power-Saving-Mode” integriert, der bei einem Akkustand von fünf Prozent noch für eine Laufzeit von rund 15 Stunden sorgen soll. Bei voll aufgeladener Batterie soll er sogar eine Akkulaufzeit von zwei Wochen ermöglichen. Er funktioniert relativ ähnlich wie beim Galaxy S5, nur dass das Display nicht in den Schwarz-Weiß-Betrieb wechselt. Ist der Modus aktiviert, hält das System lediglich die Funktionen Telefonie, SMS, E-Mail, Kalender und Rechner am Leben. Bei Samsung ist die Auswahl der noch nutzbaren Funktionen allerdings etwas größer. Hier lässt sich beispielsweise auch noch der Browser nutzen.

Kommunikation

In Sachen Kommunikation bietet das HTC One 2014 LTE (Kategorie 4), UMTS samt Datenturbo HSPA+, WLAN 802.11ac, NFC, USB 3.0, Bluetooth 4.0, DLNA, Miracast und natürlich auch GPS und Glonass. Beim SIM-Karten-Format setzt die HTC Corporation nun nicht mehr auf microSIM, sondern wie Apple auf nanoSIM. Fast alle größeren Mobilfunkprovider haben auch dieses Format im Angebot. Möchten Bestandskunden die alte SIM-Karte nicht per Hand zuschneiden, kommen sie allerdings um die Bestellung einer neuen SIM-Karte nicht herum. Dies ist bei vielen Mobilfunkprovidern wie der Deutschen Telekom, O2 oder Vodafone mit Kosten zwischen 25 und 30 Euro verbunden.

Mithilfe der Infrarot-Schnittstelle und der App Sense TV wird das Android-Smartphone auch wieder zur Fernbedienung für den Fernseher, die Set-Top-Box oder die Heimkinoanlage. Die Sense-TV-App wurde mit Second-Screen-Funktionen wie Facebook-Kommentaren oder zusätzlichen Informationen zu Sport-Events erweitert.

Lautsprecher

Das neue Android-Smartphone von HTC ist auch wieder mit den bereits bekannten Dual-Front-Stereo-Lautsprecher ausgestattet. Wie beim alten HTC One setzt das Unternehmen auf seine bewährte Boomsound-Technologie, die laut Hersteller für einen präzisen, satten Sound mit weniger Verzerrungen sorgt. Die Beats-Audio-Software ist scheinbar nicht mehr mit an Bord. Die Lautsprecher und Verstärker hat HTC beim M8 überarbeitet. Sie sollen nun einen noch besseren Sound liefern. Zudem lässt sich der Ton nahtlos auf drahtlose Lautsprecher übertragen. Dafür hat HTC die Kooperation mit einigen Herstellern wie Yamaha oder Pioneer angekündigt.

Kamera

Bei der rückseitigen Kamera setzt HTC wieder auf seine Ultrapixel-Technologie, allerdings ergänzt um einen zweiten Sensor. Das Ganze nennt HTC Dual Camera. Die Ultrapixel-Kamera bringt eine identische Auflösung von 4,1 Megapixel mit. Der Sensor ist nach wie vor 1/3 Zoll groß. Auch die Pixelgröße beträgt wie beim alten HTC One 2 µm. Weiterhin kommt auch wieder eine F2.0-Blende und HTCs HTC ImageChip 2 zum Einsatz. Sie soll aber bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos schießen und löst nun auch deutlich schneller aus. Laut HTC dauert es nur 300 Millisekunden bis ein Foto im Kasten ist.

Die zweite Kamera (UFocus) dient als eine Art Tiefensensor. Sie erfasst sozusagen die Entfernung von Objekten, wodurch Anwender die Möglichkeit haben, den Fokus nachträglich festzulegen. Dazu öffnet man das Bild in der Galerie, tippt auf bearbeiten und startet die entsprechende Funktion.

Per Fingertipp kann der Fokus dann auf verschiedene Bereiche des Fotos gelegt werden. Allerdings klappt das nur bei Bildern, die bei guten Lichtverhältnissen ohne Blitz aufgenommen wurden.

Eine weitere Neuerung ist ein Dual-LED-Blitz für die rückseitige Kamera, der über zwei verschiedenfarbige LEDs verfügt, die je nach Bedarf kombiniert werden. Dabei erzeugt das eine LED-Licht eine warme Lichtfarbe, das andere eine kältere. Dadurch werden beispielsweise Hauttöne bei Blitzaufnahmen realistischer dargestellt.

Neue Effekte wie Pencil Sketch oder Motion Blur sind ebenfalls mit von der Partie. Die Funktion “Dimension Plus” ermöglicht es, Fotos durch Neigen des Smartphones aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Das erinnert etwas an Apples Parallax-3D-Effekt. Neu ist auch der “Kopieren und Einfügen”. Mit dem Feature lassen sich beispielsweise Freunde von einem Bild in ein anderes kopieren.

Zudem hat HTC der Kamera-App einige Neuerung verpasst. Einstellungen lassen sich deutlich feiner justieren und als Vorgaben abspeichern. Die Galerie hat ein neues Design und neue Features bekommen. Darunter “Image Match”, das beispielsweise Fotos einer Person automatisch in einem Album gruppiert. Zoe wurde ebenfalls verbessert. Die Videos können umfangreicher bearbeitet und direkt in Cloud die hochgeladen werden.

Die Front-Webcam für Videochats oder Selbstportraits bietet eine höhere Auflösung von 5-Megapixel. Damit gelingen bessere Selfies, als noch mit 2,1-Megapixel-Front-Kamera des Vorgängers. Videochats sind in Full-HD-Auflösung möglich.

Software

Als Betriebssystem kommt Android 4.4.2 KitKat samt einer überarbeiteten Version der Sense-Oberfläche zum Einsatz. Im Vergleich zu Sense 5.5 hat sich das Design an vielen Stellen leicht verändert. Außerdem stehen Nutzern farblich abgestimmte Themes zur Auswahl.

Ein cooles, neues Feature, das uns beispielsweise schon beim LG G Flex sehr gut gefallen hat, und nun auch HTC integriert, sind die Motion-Gestures. Sie erlauben es, das Android-Smartphone mittels eines zweifachen Fingertipps auf das Display aus dem Ruhezustand aufzuwecken.

Weitere Gesten gestalten das Aufwecken des neuen HTC One ebenfalls komfortabler. Wischt der Anwender in der Portrait-Ausrichtung nach links, wird das Smartphone aufgeweckt und gleichzeitig der Widget-Homescreen geöffnet. Ein Fingerwisch nach rechts öffnet alternativ direkt das BlinkFeed. Zudem kann das Smartphone mit einer Fingergeste nach oben aufgeweckt und direkt entsperrt werden. Hält man das Android-Smartphone in der Landscape-Ausrichtung lässt sich mit dem Betätigen der Lautstärketasten die Kamera öffnen.

Neuheiten des BlinkFeed sind sogenannte Custom-Feeds und die Integration von Drittanbieter-Apps. So geben Nutzer einfach ein Schlagwort ein und BlinkFeed liefert die entsprechenden Inhalte zu diesem Thema. Neu integriert ist beispielsweise die bekannte App “Fitbit” zum Anzeigen von erfassten Fitness-Daten. Diese werden entweder dank des neuen Sensor-Hubs vom HTC One selbst oder von Fitbit-Armbändern & Co erfasst. BlinkFeed wird zudem für Entwickler freigegeben, sodass sie Anwendungen integrieren können, und landet als eigenständige App in Googles Play Store.

Verfügbarkeit und Preis

Das HTC One wird in den Farben Grau, Silber und Gold zum Verkauf stehen. Voraussichtlich kommt es HTC One (M8) am 4. April 2014 in Deutschland in den Handel. Der Preis beträgt ohne Vertrag 679 Euro (UVP). Anbieten wird es beispielsweise O2. Es bietet die Neuvorstellung zusammen mit dem Tarif “Blue All-In M” für 47,49 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von zwei Jahren und einer einmaligen Anzahlung von 1 Euro an. Ohne Tarif ist das neue HTC One über O2 My Handy für 24 Monatsraten von 27,50 Euro plus 1 Euro Anzahlung verfügbar. In Großbritannien ist das HTC One ab heute erhältlich.

Zubehör

Als Zubehör hat HTC eine neuartige Schutzhülle vorgestellt, die im Prinzip denselben Zweck erfüllt wie Samsungs praktisches S View Cover oder LGs Flipcover mit Quick Window. HTCs neue Schutzhülle heißt Dot View Cover und bringt eine gelochte Front mit, die vom Display bestrahlt wird und Informationen wie die aktuelle Uhrzeit, Benachrichtigungen oder das Wetter anzeigt, ohne dass Nutzer den Deckel aufklappen müssen. Das Smartphone erkennt wenn die Schutzhülle geschlossen ist, und wechselt dann in einen speziellen Modus. Samsung und LG realisieren eine ähnliche Funktionalität durch ein kleines Sichtfenster im Cover. HTC geht mit seinem Flip-Case noch etwas weiter.

Das HTC Dot View Cover erscheint in den Farben Rot, Orange Blau, Türkis und Grau. Wie viel die neue Schutzhülle kosten wird und wann sie in den Handel kommt, versuchen wir noch in Erfahrung zu bringen.

Unser erster Eindruck:

“The best is about to get better”: Unter diesem Motto hat HTC sein neues Flaggschiff angepriesen. Und das trifft den Nagel auch im Prinzip ganz gut auf den Kopf. Das neue HTC One ist kein komplett neu entwickeltes Gerät, sondern ist ein an zahlreichen Stellen verbessertes HTC One (M7). So hat HTC etwas am Design des Aluminium-Gehäuses gefeilt, das Display vergrößert, den Prozessor aktualisiert, die Kamera mit einem zweiten Sensor aufgebohrt und dem Gerät nun endlich auch einen microSD-Kartenslot spendiert. Im Gegensatz zu Samsung springt HTC nicht in dem Umfang auf den Fitness-Tracking-Zug auf und verzichtet auf Gimmicks wie einen Herzfrequenzmesser. Stattdessen gibt es praktisches Funktionen wie die Motion Gestures, die im Alltag vermutlich häufiger Anwendung findet. Der Ersteindruck ist demnach durchweg positiv.

Forscher finden Beweis für den Urknall

Was geschah am Anfang aller Zeiten? Wenig wissen wir darüber, und was wir erkennen, übersteigt unser Vorstellungsvermögen. Fest steht: Seit Jahrmilliarden driften die Galaxien auseinander. Demnach muss der Kosmos früher kleiner gewesen sein, viel kleiner: Das ganze Universum war ursprünglich in einem winzigen Punkt enthalten.

Wir haben also einen Anfang, und der liegt 13,8 Milliarden Jahre zurück, als der winzige Punkt in einem einzigen Augenblick explodierte. Was davor lag, vor dem Urknall, bleibt uns verborgen und es ist, als würde uns die Astrophysik damit Raum lassen für das Mysterium der Schöpfung.
Keine Bombe, kein Ballon – es gibt keinen Raum drum herum

Den Urknall kann man nicht mit einer explodierenden Bombe vergleichen. Vielmehr bläht sich das Universum überall zugleich auf, beschreiben Kosmologen die Geburt der Welt.

Auch der Vergleich mit einem Ballon, den man aufpustet und der in einen Raum hineinwächst, führt nicht weiter. Es gibt keinen Raum drumherum, das All hat keine Hülle, keine Grenze. Der Raum entsteht aus sich selbst. Das ist zu befremdlich, um sich ein Bild davon zu machen.
Plötzlich war die Welt da

Die blitzartige Ausdehnung des Alls bezeichnen Wissenschaftler als Inflation. Bislang war dies nur ein Modell, eine theoretische Notlösung. 1981 hatte der US-Physiker Alan Guth diese Idee. Das Problem: Das sichtbare Universum ist heute überall ähnlich, es muss also einen Ursprung gegeben haben und eine anschließende Phase extremer Expansion.