Samsung Galaxy Tab 3 in 7 Zoll

Vor wenigen Stunden wurde ein neuer iPad Mini-Konurrent vorgestellt und zwar in Form des Samsung Galaxy Tab 3 (7.0). Das neue Tablet im Miniformat bietet unter anderem ein 7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln bei 169 ppi.

Darüber hinaus hat es unter anderem noch einen 1,2 GHz-Dual Core-Prozessor, eine 3 und eine 1,3 Megapixel-Kamera, ein Android 4.1 Jelly Bean, WiFi a/b/g/n, WiFi + 3G oder nur WiFi, Bluetooth 4.0, USB 2.0, einen 4000 mAh-Akku, 8 oder 16 GB internen Speicher und 1 GB RAM mit an Bord.

Die Maße des Devices betragen 111,1 x 188,0 x 9,9 mm. Das Gewicht liegt bei 302g (Wi-Fi) bzw. 306g (3G). Der Release der WiFi-only Version soll Anfang Mai über die Bühne gehen, die 3G-Variante wird laut Samsung im Juni folgen. Was den Preis betrifft, gibt es derzeit noch keine Informationen.

Relativitätstheorie hält extremen Härtetest Stand

Ein Forscherteam hat versucht, die Grenzen der Relativitätstheorie auszutesten: Doch auch ein superlatives Doppelsternsystem ist nicht extrem genug, um Einsteins Thesen zu widerlegen.

Einsteins Relativitätstheorie ist rund 100 Jahre alt und hat schon etliche Bewährungsproben bestanden. Doch nun hat ein internationales Forscherteam sie an einem besonders schweren Objekt im All getestet, wie das US-Fachjournal „Science“ berichtet.

Die Forscher um John Antoniadis vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie nahmen dazu einen etwa 7000 Lichtjahre von der Erde entfernten Pulsar unter die Lupe, einen in Hochgeschwindigkeit rotierenden Neutronenstern.

Pulsare sind die ausgebrannten Überreste explodierter Riesensterne. Sie stürzen unter der eigenen Schwerkraft zu unvorstellbar kompakten Kugeln zusammen. Bei vielen von ihnen lassen sich pulsierende Signale im Bereich der Radiowellen nachweisen, die regelmäßig wie ein kosmisches Leuchtfeuer aufflackern.

Der beobachtete Pulsar mit der Katalognummer PSR J0348+0432 dreht sich in jeder Sekunde 25 Mal um die eigene Achse. Der Pulsar hat nur einen Durchmesser von 20 Kilometern, ist dafür aber ein „ziemliches Schwergewicht“, wie Antoniadis in einer Mitteilung der Europäischen Südsternwarte Eso betont. „Er ist doppelt so schwer wie die Sonne, was ihn zum massereichsten Neutronenstern macht, den wir kennen.“

Eine Milliarde Tonnen Materie in Zuckerwürfel

Im Volumen eines Zuckerwürfels stecken auf PSR J0348+0432 mehr als eine Milliarde Tonnen Materie. Sie ist wesentlich dichter gepackt als unsere alltägliche Materie.

Der Neutronenstern hat einen Begleiter, einen sogenannten Weißen Zwerg. Das sind die Kerne ausgebrannter Sonnen, die ihre Atmosphäre ins All geblasen haben.

Die beiden umkreisen sich in nur rund 800.000 Kilometern Distanz – das entspricht etwa der doppelten Entfernung von der Erde zum Mond. Wegen der geringen Entfernung dauert ein Umlauf nur rund 2,5 Stunden.

Gemäß der Relativitätstheorie strahlt ein solches System sogenannte Gravitationswellen ab und verliert dadurch Energie, was sich in einer Änderung der Umlaufzeit bemerkbar macht. Die Forscher beobachteten das System regelmäßig mit Radioteleskopen und optischen Instrumenten.

Umlaufzeit ändert sich um acht millionstel Sekunden

Tatsächlich konnten sie eine Änderung der Umlaufzeit um acht millionstel Sekunden (Mikrosekunden) pro Jahr messen. „Das ist genau das, was Einsteins Theorie vorhersagt“, betont Antoniadis‘ Institutskollege Paulo Freire.

Die Forscher hatten für möglich gehalten, dass dieses rasante Zusammenspiel die Relativitätstheorie widerlegen könnte. Einstein hatte mit der Theorie 1915 die Schwerkraft in Abhängigkeit von Raum und Zeit beschrieben.

„Wir dachten, dass dieses System extrem genug sein könnte, um einen Zusammenbruch der allgemeinen Relativitätstheorie zu zeigen“, sagte Paulo Freire vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. „Stattdessen haben sich Einsteins Vorhersagen ziemlich gut behauptet.“

Bislang konnte die Relativitätstheorie nicht in einem so extremen Umfeld getestet werden – es war unbekannt, ob sie auch dort ihre Gültigkeit behält. Alternative Theorien, deren Vorhersagen deutlich von den Messungen abweichen, könnten nun jedoch ausgeschlossen werden, teilte das Bonner Institut mit.

Mercedes GLA Concept

Die Erfolge von Audi Q3 und BMW X1 haben Mercedes nicht kalt gelassen. Im kommenden Jahr bringen auch die Stuttgarter ihr erstes Premium-SUV in der Tiguan-Klasse heraus. Nun gibt es einen ersten Vorgeschmack.

Mercedes gibt einen ersten Ausblick auf sein 2014 startendes Kompakt-SUV. Auf der Auto Show in Shanghai feiert das GLA Concept Premiere und zeigt dabei sein bereits recht seriennahes Blechkleid.

Beim Design setzt sich das SUV deutlich von seinen Plattformbrüdern der A- und B-Klasse ab. Der Kühlergrill steht steiler im Wind, die Flanken wirken kräftiger und am Heck sorgt eine Mischung aus Unterfahrschutz und Diffusor für optische Wucht. Mit 4,38 Metern Länge überragt der GLA die A-Klasse um 9, den Van-Ableger der B-Klasse um 2 Zentimeter. In der Höhe liegt die Differenz bei 15 beziehungsweise ebenfalls 2 Zentimetern.

Für den Antrieb der Studie sorgt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 155 kW/211 PS, wie er bereits in den Spitzenmodellen von A- und B-Klasse zum Einsatz kommt. Auch beim übrigen Motorenprogramm dürfte sich der künftige GLA bei seinen Geschwistern bedienen, die mit ihren anderen Vierzylinder-Benzinern und -Dieseln ein Leistungsband von 80 kW/109 PS bis 125 kW/170 PS abdecken.

Allradantrieb ist bei der Studie ebenfalls an Bord, auch das Serienmodell wird wohl optional mit der Traktionshilfe zu haben sein. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe des Konzeptfahrzeugs wird ebenfalls zum Angebot zählen.

Eher als Ausblick auf die fernere Zukunft zu verstehen sind die neuartigen Laser-Scheinwerfer, die nicht nur die Straße ausleuchten, sondern auch als Projektoren dienen. So lassen sich etwa Anweisungen des Navigationssystems als Lichtpfeile auf dem Asphalt darstellen. Für den Fahrer schafft das den Komfort eines Head-up-Displays, zugleich können andere Verkehrsteilnehmer den voraussichtlichen Weg des Fahrzeugs erkennen. Darüber hinaus können die Scheinwerfer auch als Video-Beamer benutzt werden – und etwa Filme vom Handy oder Aufnahmen einer 3D-Kamera auf dem Dach an eine Wand werfen.

Mit der Serienversion des GLA, die im Herbst auf der Frankfurter IAA präsentiert wird, komplettiert Mercedes sein SUV-Programm. Der Neue ordnet sich am unteren Ende der Palette ein, die bislang aus dem Mittelklasse-Modell GLK, dem großen ML und dem Luxus-Modell GL besteht. Zu den Wettbewerbern des Kompakt-SUV mit Stern zählen vor allem Audi Q3 und BMW X1, die im vergangenen Jahr allein in Deutschland jeweils mehr als 25.000 Käufer fanden. Von diesem Kuchen will Mercedes künftig ein gutes Stück abhaben.

Jaguar entdeckt den Sportwagen neu

Nach mehr als einem halben Jahrhundert hat Jaguar wieder einen reinen Sportwagen im Programm. Der Roadster F-Type steht ab dem 25. Mai bei den Händlern, teilte der Hersteller bei der Fahrzeugpräsentation in Pamplona in Spanien mit.

Für den offenen Zweisitzer mit Aluminiumkarosserie werden mindestens 73 400 Euro fällig. An Motoren gibt es einen Sechszylinder mit wahlweise 250 kW/340 PS oder 280 kW/380 PS sowie einen 364 kW/495 PS starken V8. Je nach Antrieb erreicht der F-Type bis zu 300 km/h und verbraucht im Schnitt zwischen 9 und 11,1 Litern (CO2-Ausstoß: 209 bis 259 g/km).

Jaguar-Chef Adrian Hallmark stellte weitere Varianten des F-Type in Aussicht, ging aber noch nicht ins Detail. In Unternehmenskreisen ist aber von einer besonders starken R-Version, einem Einstiegsmodell mit Vierzylindermotor und von einem Coupé die Rede, das binnen Jahresfrist an den Start gehen soll.

Samsung Galaxy S4: Release-Termin für neues Superphone steht fest

Release-Termin für Samsung Galaxy S4 bekannt: Das neue Super-Smartphone kommt am 27. April auf den Markt, wie Deutschland-Manager Hans Wienands verraten hat. Beim Galaxy S4 will Samsung unter anderem mit einem scharfen Display und leistungsstarken Prozessor punkten. Neue Software-Features wie Smart Scroll und Smart Pause sollen ebenfalls Käufer anlocken.

Das Samsung Galaxy S4 wird am 27. April veröffentlicht, das verriet Deutschland-Manager Hans Wienands gegenüber dem Tagesspiegel. Damit hat Samsung die Gerüchte um den Release-Termin des Galaxy S4 beendet. Auf seinem Unpacked-Event hatte das südkoreanische Unternehmen lediglich erwähnt, das Samsung Galaxy S4 Ende April auf den Markt bringen zu wollen – ein exakter Termin war bisher nicht bekannt. Wer das Smartphone bereits vorbestellt hat, wird es schließlich am 27. April in den Händen halten können. Beim Galaxy S4 will Samsung unter anderem mit dem knackig-scharfen Display punkten.

Der Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 1920×1080 (Full-HD) und eine Pixeldichte von 441. Darüber hinaus freuen sich Käufer über eine 13-Megapixel-Kamera und das neue Eraser-Feature. Damit können etwa bei Momentaufnahmen entstandene bewegte Objekte aus dem Foto gelöscht werden. Zudem lassen sich mit der Vorder- und Rückseiten-Kamera gleichzeitig Fotos oder Videos aufnehmen. Mit Smart Scroll und Smart Pause führt Samsung außerdem zwei weitere, neue Funktionen ein. Mit der im Betriebssystem verankerten Funktion Smart Scroll etwa kann durch Webseiten gescrollt werden, indem das Smartphone einfach nach oben oder unten geneigt wird.

Die Funktion steht auch anderen Programmen zur Verfügung, darunter Office-Anwendungen. Mit dem Feature namens Smart Pause wiederum können Videos pausiert werden, sobald der Nutzer seinen Kopf vom Bildschirm wegdreht. Zudem bekommt das Samsung Galaxy S4 eine Floating-Touch-Technologie spendiert, mit der sich das Samsung Galaxy S4 ohne tatsächliche Fingerberührung bedienen lässt. Es genügt, wenn die Finger lediglich über dem Bildschirm schweben. Der Hinweis zum Release-Termin des Galaxy S4 stammt vom Tagesspiegel. Weitere Details zum Samsung Galaxy S4 findet ihr auf unserer Themenseite. Einen aktuellen Werbespot schaut ihr euch im Stream unterhalb dieser Zeilen an.

Google führt Testament-Funktion ein

Was passiert nach dem Tod mit den eigenen Daten im Internet? Auf diese Frage hat Google nun eine Antwort: Der Suchmaschinengigant hat für seine Online-Dienste am Donnerstag eine Testament-Funktion vorgestellt. Damit kann der Nutzer zum einen die Löschung seiner Daten nach seinem Ableben veranlassen oder auch einen Nachlassverwalter für das digitale Erbe bestimmen.

Nach dem Tod leben immer mehr Menschen über ihre digitalen Spuren im Internet weiter. Für Hinterbliebene ist es schwierig, oft sogar unmöglich, die Passwörter für E-Mail-Accounts oder Online-Profile zu erhalten, um den digitalen Nachlass zu regeln.

Google bietet nun für seine Online-Dienste eine Testament-Funktion an, die sich offiziell Kontoinaktivität-Manager nennt. Mit dieser Funktion könnten sich Nutzer auf ihr „digitales Leben nach dem Tod“ vorbereiten und zugleich ihre Privatsphäre schützen, teilte Google in einem Firmenblog mit.

Testament gilt für mehrere Dienste

Der Service wird den Angaben zufolge für Googles E-Mail-Dienst Gmail, die Online-Videoplattform YouTube, den Foto-Dienst Picasa, das soziale Netzwerk Google+, den Blog-Dienst Blogger, den Web-Telefondienst Google Voice sowie den Online-Datenspeicher Drive eingeführt.

Das Ganze funktioniert wie folgt: Zunächst legt der Nutzer eine Frist fest, nach deren Ablauf sein Konto als inaktiv eingestuft wird. Die Frist beginnt automatisch mit der letzten Anmeldung im Google-Konto und kann auf drei, sechs, neun oder zwölf Monate festgesetzt werden. Kurz bevor diese Frist abgelaufen ist, wird der Nutzer per E-Mail und SMS benachrichtigt. Reagiert er nicht, indem er sich wieder einloggt, wird sein Konto in den Status „inaktiv“ versetzt.

Nutzer regelt Maßnahmen

Der Nutzer legt weiterhin fest, was in diesem Moment geschieht. Zum einen kann er einstellen, dass alle seine Daten und E-Mails gelöscht werden. Seine digitale Existenz auf Google würde damit beendet. Das Konto bleibt als inaktives Konto zwar weiterhin bestehen, aber es wäre dann eben „leer“.

Größter Handelsplatz für Klassiker

Als Weltmesse für Oldtimer, Classic- und Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierung und als Welt-Clubtreff hat sich die Techno Classica in den vergangenen 24 Jahren einen Namen gemacht. Die 25. Auflage der Oldtimermesse „Techno Classica“ beginnt am 10. April in den Essener Messehallen. Bis zum 14. April präsentieren sich viele Traditionsabteilungen der Automobilindustrie. Mit dabei ist auch die britische Luxusmarke Rolls-Royce, sie zeigt in Halle 12 ein seltenes Silver Cloud I Drophead Coupé mit H. J. Mulliner-Karosserie. Aston Martin feiert den 100. Geburtstag der Marke und stellt erstmals in Essen aus: Zu sehen sein wird der DB 5, mit dem James Bond 1964 in „Goldfinger“ auf Verbrecherjagd ging.

Porsche präsentiert das umfassende Sortiment an Classic-Originalteilen sowie das Leistungsspektrum der Porsche Classic Werkstatt. Im Mittelpunkt steht der 50. Geburtstag des Erfolgsmodells 911. Mercedes erinnert an die lange Tradition der S-Klasse und gibt einen Ausblick auf den neuen W 222, der im Sommer dieses Jahres eingeführt wird. Highlight ist aber der „Prinz-Heinrich-Wagen“. Er ist eines von weltweit nur zwei Autos, die die mehr als 100 Jahre seit ihrem ersten Renneinsatz originalgetreu überlebt haben. Auch Volkswagen ist mit Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Skoda, Seat und VW-Nutzfahrzeuge sowie der Autostadt auf großer Fläche vertreten.

Mit rund 2500 zum Verkauf stehenden Klassikern und Sammlerfahrzeugen ist die Techno Classica wohl weltgrößter Handelsplatz für automobile Raritäten und Youngtimer. Zudem wird die Messe Essen während der Veranstaltung zum größten internationalen Clubtreffen: Über 220 Clubs stellen sich vor. Weiterhin präsentieren Restaurierer, Ersatzteil-Anbieter, Oldtimer-Renn- und Rallyeveranstalter, Literaturhändler, Modellauto-Spezialisten und Kunst-Galeristen ihre Angebote.

Kriterien objektiver Bewertung von klassischen Automobilen zeigt der TÜV Rheinland am gemeinsamen Stand mit dem Oldtimer-Spezialisten „Classic Remise“. Experten erläutern, worauf ein Käufer achten muss, um keinen Blender zu erstehen. Die Prüforganisation hat das „Competence Center Classic Cars“ in Düsseldorf gegründet.

Abgerundet wird die Messe durch eine Sonderschau mit automobilen Meisterstücken. Hier sind die schönsten Designkreationen aus der Hoch-Zeit des Karosseriebaus zu bewundern. Allesamt Einzelstücke aus den 1930er- und 1940er-Jahren: Delage D6-70 mit Figoni-Karosserie, Talbot Lago T150 C Teardrop Coupé mit Karosserie von Figoni und Falaschi, Bugatti 57 C mit Gangloff-Karosserie, Delahaye 135 MS Coupé, von Pourtout in Stromlinienform eingekleidet oder auch der Talbot Lago T26 Grand Sport, dem der Karossier Jacques Saoutchik seine Form gab.

Am 10. April beginnt die Messe um 14 Uhr mit einem Vorschautag. Vom 11. bis 14. April ist sie zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet (Freitag, 12.4.: bis 19 Uhr). Erwachsene zahlen 22 Euro Eintritt für die Tageskarte, erm. 18 Euro, Kinder bis 14 Jahre 11 Euro. Das Familien-Ticket ist für 55 Euro erhältlich.

Google Glass: Funktionen, Apps, Bedienung

Was kann Google Glass und wie lassen sich die Funktionen bedienen? Timothy Jordan von Google erklärt Entwicklern in einer Live-Demo wie man mit Gesten und Sprachsteuerung die Google-Brille im Griff hat.

Auf dem Medien- und Technik-Festival South by Southwest (SXSW) führte Timothy Jordan Entwicklern Google Glass und die APIs vor, mit denen Anwendungen für die Augmented-Reality-Brille entwickelt werden können.

Das Video von der Präsentation gibt einen guten Eindruck, wie man Google Glass in der Praxis bedient, etwa durch eine Blick nach oben oder einen kurzes Tippen auf den Bügel aktiviert oder per Sprachsteuerung die integrierte Kamera nutzt oder das Internet durchsucht.

Erste Apps für Google Glass

Auf der SXSW-Konferenz  in Austin (Texas) hat Google zusammen mit einigen Partnern auch bereits erste Apps der neuen Google Datenbrille vorgestellt. Zum Start von Google Project Glass werden Gmail, Skitch von Evernote, Insight ebenso wie das Netzwerk Path oder die New York Times mit eigenen Apps dabei sein.

Insight: App zur Personenerkennung

Im Zusammenspiel mit der App InSight soll Google Glass Personen in großen Menschenmengen identifizieren können und damit beispielsweise helfen sich im Trubel von Großveranstaltungen wiederzufinden.

Das Ganze funktioniert dabei nicht per Gesichtserkennung. Srihari Nelakuditi, Forscher an der Universität von South Carolina, nutzt für die App InSight Farben und Muster von Kleidung.

InSight: Google Glass erkennt Personen

Der Vorteil: der Gesuchte muss dem Google-Glass-Nutzer und der in der Brillen integrierten Kamera nicht zugewandt sein. Der Nachteil: Das Ganze funktioniert nur temporär, nämlich nur solange der Gesuchte die gleiche Kleidung trägt. Und auch nur dann, wenn zuvor mit ein paar Schnappschüssen ein Pattern der später zu suchenden Person erstellt wurde.

Die 8.000 Betatester stehen fest

Ende Februar hatte Google aufgerufen, sich mit dem Hashtag #ifihadglass auf Twitter oder Google Plus in kurzen Worten für die Teilnahme am Betatest zu bewerben. Seit Ende März stehen nun die 8.000 Teilnehmer fest, die Google Glass im Rahmen eines Betatests ausprobieren dürfen. An die Gewinner werden Einladungen für das so genannte Explorer Program verschickt werden. Die Teilnahme auf Privatpersonen in den USA beschränkt.

Google-Glass-Tester stehen fest

Produktion in den USA

Die Financial Times berichtet, dass die Brillen in den USA produziert werden sollen. In Santa Clara, Californien, soll laut Unternehmenskreise der chinesische Auftragsfertiger Foxconn, der beispielsweise auch das iPhone produziert, eine Produktionsstätte aufbauen. Damit könnte Google die Produktion von Google Glass leichter steuern und überwachen und gerade in der Anfangsphase Änderungen vornehmen.

Google hat diese Informationen nicht bestätigt und hält sich auch mit Informationen zum kommerziellen Marktstart von Google Glass zurück. Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres könnte es soweit sein.

ISS liefert neue Erkenntnisse über Dunkle Materie

Messungen eines Detektors an der ISS fingen Positronen ein, die Rückschlüsse auf die Dunkle Materie erlauben. Sie bleibt eine der größten Unbekannten der Astrophysik.

Ein Detektor auf der Internationalen Raumstation ISS hat neue Hinweise auf der Suche nach Dunkler Materie geliefert. Die Forscher um den Physik-Nobelpreisträger Samuel Ting beobachteten einen Überschuss von Positronen im Weltall, die aus allen Richtungen auf die Erde einprasseln. Das berichtete das Genfer Kernforschungszentrum Cern.

Positronen sind die positiv geladenen Anti-Teilchen der Elektronen. Sie könnten nach Ansicht vieler Physiker entstehen, wenn sich zwei Teilchen der Dunklen Materie im Weltall begegnen. Aufgefangen hat sie das Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02), das am 19. Mai 2011 an der Außenseite der ISS installiert wurde.

Die Dunkle Materie gilt als eines der größten Rätsel der modernen Physik. Wissenschaftler forschen seit 80 Jahren auf diesem Gebiet. Sie wollen klären, weshalb Galaxien in großen Gruppen durch den Kosmos fliegen, obwohl die Sterne darin zu wenig Schwerkraft aufbringen, um die riesigen Gebilde zusammenzuhalten. Ohne Dunkle Materie bleibt auch rätselhaft, weshalb sich die spiralförmigen Arme unserer Galaxie viel schneller drehen, als sich mit der Schwereanziehung der sichtbaren Materie erklären lässt.

Aldi breitet sich im Internet aus

Seit Mitte März bewirbt das Unternehmen mit einer massiven Kampagne auf reichweitenstarken Websites wie Ebay, Gmx.de und Web.de seine Tagesangebote, berichtet die Marketing- und Medienzeitung „Horizont“.

Testmärkte dieser Kampagne sind demnach Baden-Württemberg und Bayern.

Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte der Zeitung, dass online geworben wird – ohne Details über beteiligte Agenturen oder Auftragsvolumen zu nennen.

Die Online-Werbekampagne ist nicht das einzige Indiz, dass Aldi Süd das Internet als Werbe- und Kommunikationsmedium entdeckt hat.

Seit Anfang des Jahres ist der Discounter auf Facebook aktiv. Bereits mehr als 11 000 Facebook-Fans haben „Gefällt mir“ geklickt – damit liegt Aldi Süd jedoch noch weit hinter seinem Konkurrenten Lidl, der seit 2010 mehr als 1,5 Millionen Facebook-Fans gewonnen hat.

Dritter Baustein der Online-Aktivitäten ist die Homepage: Seit dieser Woche ist der Auftritt im Netz neu gestaltet, das verkündete der Discounter selbst – auf Facebook.