Musik-Dateien dürfen nicht weiterverkauft werden

Richter Richard Sullivan vom Bezirksgericht des Southern District of New York ist der Überzeugung, dass der Weiterverkauf von Musik-Dateien über die Plattform ReDigi illegal ist. Sein Urteil dürfte der Musikindustrie gefallen, es droht aber, ein neues Geschäftsmodell im Internet zu zerstören. Sullivan befand ReDigi der Verletzung des Urheberrechts und der Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung für schuldig.

ReDigi will ausdrücklich keine Tauschbörse für illegale heruntergeladene Musik sein. Wer seine bei iTunes (und nur dort) erworbenen Dateien verkaufen will, kann sie auf die ReDigi-Server hochladen. Die Firma prüft nach eigenen Angaben, ob es sich um eine legal erworbene iTunes-Datei handelt. Kauft sie jemand, soll die Software des Unternehmens außerdem sicherstellen, dass die Datei von der Festplatte des Verkäufers gelöscht wird – und auch von allen mit dem Computer synchronisierten Geräten.

Die Plattenfirma Capitol Records und mit ihr der Verband der US-Musikindustrie RIAA verklagten ReDigi dennoch. Sie sind der Ansicht, beim Upload von Musik auf die Server von ReDigi entstehe eine neue Kopie der Datei. Das aber sei verboten, da die Vervielfältigungsrechte bei der Plattenfirma liegen. ReDigi dagegen spricht von „Migration“. Die Datei werde nicht vervielfältigt, da sie gleichzeitig beim Verkäufer gelöscht werde.

Das Verfahren darum lief seit 2012. Richter Sullivan urteilte nun im Sinne der Musikindustrie. Seine Argumentation ist dabei durchaus bemerkenswert.

Apple plant Game-Controller für das iPad

Wie ‚PocketGamer‘ aus mehreren anonymen Quellen erfahren haben will, hat Apple vor wenigen Tagen auf der GDC eine Konferenz mit Entwicklern abgehalten und diese dabei in die Pläne zur Produktion eines eigenen Controllers eingeweiht. Allerdings hat keiner der Anwesenden das Gerät zu Gesicht bekommen geschweige denn testen können.

Die offizielle Ankündigung des Controllers wird schon für das anstehende iPad-Event im April erwartet und könnte das „One more Thing“ des neuen Tablets werden. Da bisher noch niemand den Controller gesehen hat, gibt es auch keine Angaben darüber wie sich dieser mit dem iPad verbinden wird und welchen Ansatz Apple mit dem Gerät verfolgt.

Erwartet wird aber nicht nur ein einfacher Controller, sondern eine komplett neue Produktlinie für das Wohnzimmer – womit auch das Stichwort Apple TV wieder fällt. Gerüchte über einen Fernseher aus Cupertino kursieren seit einigen Jahren, wurden in der Vergangenheit aber immer wieder vom Unternehmen dementiert.

Apple könnte den Ansatz verfolgen, die iPads, iPhones und iPods zur Spielekonsole zu machen die sich drahtlos mit dem Fernseher und dem Controller verbindet. Zumindest das iPad könnte auch selbst als Display fungieren und das Spielgeschehen darstellen, wobei immer noch das Problem besteht dass das Tablet in den meisten Fällen flach auf dem Tisch liegt und keine ergonome Haltung erlaubt.