Kennzeichnung von Werbeanzeigen

Um Verwechslungen zwischen Ergebnissen und Anzeigen auszuschließen, sollten Suchmaschinen visuelle Hinweise, Beschriftungen oder ander Techniken einsetzen – egal, ob die Resultate im Web, in sozialen Netzen, in mobilen Anwendungen, in Sprachassistenten auf Mobilgeräten oder speziellen Ergebnisseiten angezeigt würden.

“Auch wenn die Art, wie Suchmaschinen Ergebnisse finden und aufbereiten, sowie die Geräte, mit denen Verbraucher diese Ergebnisse abrufen, sich ständig weiterentwickeln, bleiben die grundlegenden Prinzipien des ’2002 Search Engine Letter’ gleich: Verbraucher erwarten normalerweise, dass sie auf ihre Anfrage natürliche Suchresultate erhalten, die auf Basis ihrer Relevanz sortiert sind und nicht auf Basis der Bezahlung durch Dritte”, heißt es in dem Brief (PDF) an die Suchmaschinenbetreiber. “Das Einbinden oder Einsortieren eines Ergebnisses, für das in Teilen oder im Ganzen bezahlt wurde, ist eine Form von Werbung.”

Ein Google-Sprecher erklärte, “eine klare Kennzeichnung bezahlter Ergebnisse ist wichtig, und wir waren immer bestrebt, dies zu tun, während sich unsere Produkte weiterentwickelt haben”. Microsoft ließ durch einen Sprecher mitteilen, dass dies “ein wichtiger Punkt für die Industrie ist und wir unsere Rolle als führender Suchanbieter sehr ernst nehmen. Wir freuen uns darauf, die FTC-Richtlinie zu analysieren und arbeiten daran, sicherzustellen, dass Kunden bei Suchanfragen weiterhin Bing trauen können”.

Gegen Geld können Werbetreibende in Abhängigkeit von einem Suchbegriff für eine höhere Platzierung auf der Ergebnisseite sorgen. Diese Praxis rief 2001 die FTC auf den Plan, nachdem es Beschwerden darüber gab, dass Suchmaschinen Verbraucher gezielt in die Irre führten, indem sie bezahlte Links als “empfohlene” Sites kennzeichneten. Nach einer fast einjährigen Untersuchung verschickte die FTC 2002 schließlich Briefe an die Suchmaschinenbetreiber, in denen sie eine eindeutige Kennzeichnung von bezahlten Ergebnissen auf ihren Seiten vorschrieb.

Huawei präsentiert das dünnste Handy der Welt

Mit dem Ascend P6 will der Elektronik-Riese Huawei Apple und Samsung Konkurrenz machen. Es ist angeblich das dünnste Handy der Welt. Auch soll der chinesische Konzern an eine Fusion mit Nokia denken.

Der chinesische Elektronikkonzern Huawei hat nach eigenen Angaben das dünnste Handy der Welt entwickelt. Das lediglich 6,18 Millimeter dicke und 120 Gramm leichte Mobiltelefon Ascend P6 mit zwei Kameras wurde in London vor Wirtschaftsvertretern und Journalisten präsentiert.

Huawei hofft, damit in Wettbewerb zu den Branchenriesen Apple und Samsung treten zu können. Hinter dem neuen Smartphone steht nach Firmenangaben das Motto „Eleganz mit dem gewissen Etwas“.

Ab Ende Juli wird das Ascend P6 in 19 Ländern zu kaufen sein, darunter Deutschland, Frankreich, Italien und China. Später soll es in mehr als 100 Ländern angeboten werden. Marktanteile abjagen will Huawei seinen Konkurrenten auch über den Preis des Smartphones, für das eine unverbindliche Preisempfehlung von 449 Euro gilt.

Nokia-Fusion würde Einsparungen bedeuten

Spekulationen gibt es auch um ein Übernahmeinteresse an Nokia. Doch Huawei will nach eigenem Bekunden den finnischen Konkurrenten nicht kaufen. Es gebe keine derartigen Pläne, sagte Huawei-Sprecher Bill Plummer. Er reagierte damit auf einen Bericht der „Financial Times“.

Sony erhöht interne Verkaufsprognose für Playstation 4

Die neue Spielkonsole sorgt bei Sony schon vor ihrem Verkaufsstart für Enthusiasmus. Wegen der schon jetzt großen Nachfrage kurz nach der Vorstellung der Playstation 4 am Montag haben die Japaner ihre internen Absatzschätzungen für das Gerät angehoben.

Das teilte der Leiter des Playstation-Geschäfts bei Sony, Andrew House, mit. Zahlen nannte er allerdings keine. Die Playstation 4 wurde auf der Electronics Entertainment Expo in Los Angeles präsentiert und kann seitdem vorbestellt werden. Das Gerät geht im Laufe des Jahres in den Verkauf und soll in den USA 399 Dollar kosten. Sie ist damit billiger als die Xbox One von Microsoft, die im November für 499 Dollar an den Start geht.

Anders als Microsoft will Sony Nutzer nicht daran hindern, gebrauchte Spiele zu benutzen oder das System offline zu lassen. Microsoft hatte zuvor angekündigt, dass es strikte Limits für das Verleihen oder Weitergeben von Xbox-Spielen geben werde.

Die Begeisterung für die neue Konsole zeigte sich auf Amazon, wo die Playstation 4 rasch an die Spitze der Charts für Videospiele-Produkte avancierte. Die Zahl der Vorbestellungen war so hoch, dass Amazon sich zu einer Warnung genötigt sah, dass neue Vorbestellungen möglicherweise nicht am ersten Verkauftstag der Playstation bedient werden können.

Überschwänglich waren auch die Manager der Einzelhandelskette GameStop. Sie hätten gesagt, sie würden jedes einzelne Gerät kaufen, das Sony herstellt – wenn sie könnten, wußte Jack Tretton zu berichten, der Chef von Sony Computer Entertainment of America. „Wir sind begeistert, von dem Schwung der Playstation“, sagte der Manager. Ein Problem könnte es aber geben: „Die Nachfrage könnte das Angebot sehr wohl übertreffen“, sagte Tretton.

Eine Sprecherin von GameStop bestätigte, dass die Manager des Unternehmens ihrem Enthusiasmus Ausdruck verliehen hätten. Amazon-Vertreter reagierten nicht unmittelbar auf eine Kommentaranfrage.

Die Anzahl der Spieler auf der ganzen Welt wachse, sagte der Amerika-Chef von Sony, Jack Tretton. Die Anzeichen sprächen dafür. Er berief sich dabei auf konzerneigene Marktstudien. Danach gebe es weltweit eine Milliarde Spieler, 220 Millionen allein in den USA.

iOS 6: Betriebssystem läuft auf 93% aller iPhones

Eine besondere Eigenschaft von iOS ist es, dass die Software auch noch auf iDevices älteren Entstehungsdaten läuft. Nun gibt es dahingehend neue Details.

Bevor der bereits entlassende Scott Forstall iOS 6 vorstellte zeigte er, dass die damals neuste iOS (5) noch auf ziemlich alten Geräten läuft. Das hat sich seitdem auch nicht geändert. Denn wie Chitika berichtet, läuft das momentane iOS 6 auf 92,7% aller iPhones. Das ist Rekord! Bei dem iPad sieht zwar nicht ganz so rosig aus, aber immer noch ziemlich gut. Hier benutzen weltweit 82,9% der Verbraucher iOS 6. Ein möglicher Grund für den Unterschied sieht man bei Chitika unteranderem darin, dass viele neue Features, wie FaceTime over Cellular oder turn-by-turn navigation, eher auf die iPhones zugeschnitten sind und sich dort einfach besser nutzen lassen.
Ob dieser Trend bei iOS 7 (erscheint zur WWDC bei uns live) bestehen bleibt, hängt davon ab, ob es auch iPhone 4 User erlaubt ist die kommende Software zu laden.

Kleiner Planet hat eine Million Kilometer langen Schweif

Rund dreimal von der Erde bis zum Mond: So weit erstreckt sich nach Erkenntnissen amerikanischer Wissenschaftler der Schweif des Asteroiden P/2010 A2. Forscher verschiedener US-Universitäten und Institute haben den Himmelskörper mit einem Teleskop im Bundesstaat Arizona untersucht und eine Länge des Schweifs von etwa eine Million Kilometer festgestellt. Das Ausmaß sei damit weit größer als bisher angenommen, teilte das National Optical Astronomy Observatory am Montag mit.

Wissenschaftler hatten P/2010 A2 vor mehr als drei Jahren entdeckt. Er weist den Angaben nach eine für Asteroiden ungewöhnliche X-Form mit einem langen Schweif auf.
Verschiedene Theorien zum Schweif

Über die Ursache dieser Struktur gehen die Meinungen in der Wissenschaft auseinander. Während eine Theorie besagt, dass die Form durch die eigene Rotation des Himmelskörpers entstanden ist, geht eine andere von einer Kollision von P/2010 A2 mit einem weiteren Asteroiden aus. Dadurch soll der Schweif aus Trümmerstücken entstanden sein. Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung kamen in einer früheren Untersuchung zu dem Ergebnis, dass sich der Crash im Februar 2009 ereignet hatte.

Asteroiden, auch Planetoiden genannt, gelten als Überreste aus der Frühzeit unseres Sonnensystems. Sie sind übriggebliebener Baustoff von Planeten und Monden. Ihre genaue Zusammensetzung ist daher für Astronomen besonders interessant. Sie erhoffen sich von diesen Himmelskörpern Erkenntnisse über die Entstehung unseres Planetensystems. Asteroiden haben – im Gegensatz zu Kometen – normalerweise keinen Schweif.