So hat Apple das iPhone erfunden

Einem Patentstreit mit Samsung ist es zu verdanken, dass Apples leitender Software-Ingenieur Einblick in die Entstehung des iPhones gab. Unter strenger Geheimhaltung begann ein sehr kleines Team im Jahr 2004 damit, das Betriebssystem und das Bedienkonzept des ersten Apple-Smartphones zu entwickeln, wie das Wall Street Journal(WSJ) berichtet. Dabei setzte Steve Jobs das Entwickler-Team offensichtlich erheblich unter Druck.

Den Grundstein für das iPhone legte Apple im Jahr 2004. Software-Ingenieur Greg Christie, der schon seit 1996 bei Apple arbeitet und damals den Apple Newton mit entwickelt hat, bekam Besuch von Scott Forstall. Forstall, der als einer der Hauptentwickler des Betriebssystems Mac OS X gilt, schloss die Tür hinter sich und fragte Christie, ob er an einem streng geheimen Projekt federführend mitarbeiten wolle.

Das Projekt mit dem Namen „Purple“ hatte die Entwicklung eines neuartigen Mobiltelefons zum Ziel, welches auch einen eingebauten Musik-Player und einen Touchscreen haben sollte. Apple beobachtete zu diesem Zeitpunkt andere Handyhersteller, ob sie Mobiltelefone mit Musikabspielfunktion entwickelten, die dem hauseigenen MP3-Player iPod gefährlich werden könnten.