Das Turbo-Internet für alle soll kommen

Problem erkannt, Lösung noch ausstehend: Nach dem Auftakt der von Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) einberufenden Netzallianz aus Telekommunikations- und Netzunternehmen zeigt sich, wie weit Deutschland von einem flächendeckenden Breitband-Internet entfernt ist. Immerhin ist Dobrindt den Unternehmen bei einem ersten Treffen am Freitagnachmittag in Berlin entgegen gekommen. Künftig wolle der Minister Geld aus der anstehenden Veräußerung digitaler Funkfrequenzen für den Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland verwenden.

Ob das am Ende tatsächlich gelingt, wird Dobrindt mit Finanzminister Wolfgang Schäuble aushandeln müssen. Offenbar aber ist sich Dobrindt seiner Sache sicher. „Wenn der Minister für Mobilität und Modernität sagt, dass es sein Ziel ist, dann sagt er dies nicht, um in Kürze vom Finanzminister korrigiert zu werden“, versicherte Dobrindt am Freitagabend. Das Ziel ist hochgesteckt. Bis 2018 soll nach den Wünschen der Bundesregierung jeder Haushalt in Deutschland mit einem Internet-Anschluss von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreichbar sein. So steht es im Koalitionsvertrag. Derzeit trifft das nur auf 60 Prozent der Haushalte zu.

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