Playstation 4 Pro

Die Playstation 4 bekommt einen großen Bruder: Auf der PS4 Pro sehen einige Spiele besser aus. Für wen lohnt sich der Kauf?

Superlative kann Sony: Laut dem Marketing des Konzerns ist die neue Playstation 4 Pro (PS4 Pro) „die leistungsfähigste Konsole der Welt“. Diese Behauptung lässt sich zunächst halten, allerdings ist der Konsolenmarkt auch vergleichsweise übersichtlich – und mit teuren Spielecomputern will Sony sein Donnerstag erscheinendes 399-Euro-Gerät wohl lieber nicht vergleichen.

Das Unternehmen betont lieber, dass die PS4 Pro keine neue Konsolengeneration einläutet. Und das sei gut so, meint Chef-Architekt Mark Cerny, denn die Spielemacher sollen nur „Prozentbruchteile ihrer Entwicklungsmühen“ auf die Unterstützung der PS4 Pro aufwenden müssen.

Was hat das neue Sony-Gerät dem alten voraus? Bemerkt man die Leistungsunterschiede überhaupt? Hier sind die wichtigsten Fakten zur neuen Playstation.

1. Worin unterscheiden sich PS4 Pro und PS4?

Die PS4 Pro ist größer und etwas schwerer als das Standardmodell. Sie besitzt einen zusätzlichen USB-Eingang und ist standardmäßig mit einer 1-TB-Festplatte ausgestattet – bei der Playstation 4 (PS4) kann der Käufer zwischen einer 500-GB- und einer 1-TB-Version wählen.

Die entscheidenden Verbesserungen betreffen die zentralen Rechenelemente: Die Taktrate des Hauptprozessors steigt laut Sony um gut 30 Prozent, der Grafikprozessor ist ebenfalls höher getaktet und mit mehr Recheneinheiten ausgestattet. Und auch der Arbeitsspeicher ist schneller und lässt Spieleentwickler ein halbes Gigabyte RAM mehr nutzen als bislang.

Insgesamt erhöht sich die Rechenleistung des Geräts so merklich, genutzt wird das für die optische Verbesserung der Spiele. Durch 4K-Auflösung mit 3840×2160 Pixeln, die Unterstützung von HDR-TVs und zusätzliche Grafik-Features werden Spiele detaillierter, kontrastreicher, realistischer dargestellt, höhere Bildraten sorgen für flüssigere Action.

2. Welche Spiele gibt es für die PS4 Pro?

Die PS4 Pro ist voll kompatibel zur PS4, das bedeutet: Alle erhältlichen Playstation-4-Spiele funktionieren mit der modernisierten Hardware. Laut Sony soll es keine PS4-Pro-exklusiven Titel geben: Sämtliche künftigen PS4-Spiele werden mit allen erhältlichen Modellen der Konsole funktionieren.

3. Sehen alle PS4-Spiele auf der PS4 Pro besser aus?

Nein. PS4-Spiele müssen auf die neue Hardware angepasst werden, um von der zusätzlichen Rechenleistung zu profitieren. Zum Start der neuen Konsole spricht Sony von rund 30 Titeln, die für den Einsatz auf der PS4 Pro optimiert sind, darunter das Action-Adventure „Uncharted 4“, der Shooter „Call of Duty: Infinite Warfare“ und die Fußballsimulation „FIFA 17“.

Damit die eigenen Spiele auf der neuen Konsole besser aussehen, muss man nichts extra bezahlen, das Leistungs-Update kriegt der Kunde kaum mit: Bei bereits erhältlichen Titeln gelangt die PS4-Pro-Unterstützung übers Internet in Form von Patches auf die Konsole. Bei kommenden Spielen wie dem Sony-eigenen Vorzeigetitel „Horizon: Zero Dawn“ wird bereits die Verkaufsversion für die PS4 Pro optimiert sein.

Wie viel besser ein Spiel auf der PS4 Pro daherkommt, ist allein von den Entwicklern abhängig. Manche Studios überlassen dem Spieler die Wahl: Beim Lara Croft-Abenteuer „Rise of the Tomb Raider“ darf man sich frei zwischen 4K, hoher Bildrate und besonders schicker Grafik entscheiden. Beim kommenden Mittelalter-Prügler „For Honor“ wird dagegen komplett auf die höhere Bildrate verzichtet: Beim Onlinekampf sollen PS4-Pro-Besitzer keinen Vorteil durch ein technisch bedingt größeres Reaktionstempo haben.

4. Brauche ich einen neuen Fernseher, um die Leistung der PS4 Pro nutzen zu können?

Nicht unbedingt, aber die Anschaffung eines 4K-HDR-Geräts hätte Vorteile. Spiele, die von der PS4 Pro in 4K-Auflösung ausgegeben werden, entfalten ihre volle Pracht erst auf einem entsprechenden Gerät, dasselbe gilt für die HDR-, also die High-Dynamic-Range-Unterstützung: Nur wenn der Fernseher HDR-Inhalte ausgeben kann, bekommt der Spieler über die PS4 Pro die kontrastreichere, natürlichere Grafik zu Gesicht.

Die PS4 Pro besitzt übrigens kein UHD-Blu-ray-Laufwerk. Filminhalte in 4K-Auflösung gelangen also vornehmlich über Streamingdienste wie Amazon Prime Video oder Netflix auf die Konsole beziehungsweise den Fernseher.

Wer nur einen HD-Fernseher besitzt, profitiert mitunter ebenfalls von der erhöhten Grafikleistung der PS4 Pro: Spielinhalte können beispielsweise mit 60 statt nur 30 Bildern pro Sekunde berechnet werden, was das Geschehen flüssiger macht. Mitunter sorgen glattere Kanten und ausgefeilte Lichteffekte für eine dezent hübschere Optik.

5. Profitieren auch Playstation-VR-Spiele von der PS4 Pro?

Ja, wenn sie für die PS4 Pro optimiert sind. Virtual-Reality-Spiele können dann zum Beispiel flüssiger laufen, oder sie erscheinen schärfer auf dem Headset-Display. Das ist zum Beispiel beim Dino-Abenteuer „Robinson: The Journey“ (hier finden Sie unseren Test zum Spiel) der Fall, wo die zusätzliche Leistung für die Berechnung von mehr Pixeln im Zentrum des Spielerblickfelds genutzt wird.

6. Für wen also lohnt sich der Kauf der PS4 Pro?

Wer bereits eine PS4, aber keinen 4K-Fernseher besitzt, der muss sich nicht unbedingt die neue Playstation ins Haus holen – dafür sind die Verbesserungen zu marginal. Wer aber mit seiner ersten Playstation 4 liebäugelt, viel mit Playstation VR spielt oder seinem neuen 4K-HDR-TV Inhalte gönnen will, für den lohnen sich die 100 Euro Aufpreis, die für die PS4 Pro im Vergleich zum 299 Euro teuren 1-TB-Modell der PS4 Slim verlangt werden.

Die Zahl der für die PS4 Pro optimierten Titel ist jetzt zur Markteinführung der Konsole noch übersichtlich. Es ist aber davon auszugehen, dass fast alle künftigen PS4-Blockbuster für die PS4 Pro optimiert werden. Sprich: Wer seine Playstation-Spiele stets in der bestmöglichen Qualität spielen will, der wird über kurz oder lang an einer PS4 Pro nicht vorbeikommen.

WhatsApp stoppt in Europa Datenweitergabe an Facebook

Facebook hat nach dem Einschreiten von Datenschützern die Weitergabe von Daten europäischer WhatsApp-Nutzer an den Mutterkonzern ausgesetzt. Der vorläufige Stopp solle Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen, und Facebook die Zeit, diese abzuwägen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch.

WhatsApp hatte Ende August angekündigt, künftig die Telefonnummer des Nutzers an Facebook weiterzugeben. Außerdem sollen mit der Konzernmutter Informationen darüber geteilt werden, wie häufig ein Nutzer den Kurzmitteilungsdienst anwendet. Dadurch sollten die Werbung und die Freunde-Vorschläge in Facebook-Diensten verbessert werden, hieß es. WhatsApp wird derzeit weltweit von rund einer Milliarde Menschen genutzt.

WhatsApp-Mitglieder konnten zumindest der Verwendung ihrer Daten für die Personalisierung von Facebook-Werbung und Freundesvorschlägen widersprechen. Die Telefonnummer werde allerdings in jedem Fall mit Facebook geteilt, wenn man die App weiternutzen wolle, hieß es bisher.

Kinder GPS Uhr

Ich wollte euch einen Anbieter von Kinder GPS Uhren vorstellen die Internetseite lautet:

http://www.kinder-gps-uhr.com

Der Anbieter Kinder GPS Uhr hat mehrere Modelle im Angebot. Folgende Funktionen haben die Uhren:

Die Uhr hat eine SOS Funktion. Ein Tastendruck und die Uhr wählt automatisch und übermittelt den Standort der GPS Uhr.

Uhr Ablege Funktion. Sollte die GPS Uhr abgelegt werden egal ob mit SOS oder ohne SOS wird es auf der App angezeigt.

Anrufen und angerufen werden. Sie können die Uhr direkt über die Mobilrufnummer anrufen. Von der Uhr können bis zu 10 Teilnehmer angerufen werden.

Telefonbuch Funktion. Sie haben über die App ein Telefonbuch mit bis zu 10 Rufnummern. Diese werden auf der Uhr angezeigt und können dann mit einem Tastendruck angerufen werden.

Starkes Mikrofon und Lautsprecher. Wir nutzen ein besseres Mikrofon und einen besseren Lautsprecher als die Standardausführung. Der Klang ist bei Sprach Uhren enorm wichtig. Da bei vielen Uhren die ähnliche oder gleiche Funktionen wie wir anbieten ist aber die Sprachqualität sehr schlecht. Sie können die Person kaum verstehen. Das ist natürlich nicht der Sinn und Zweck einer GPS Uhr, daher haben wir speziell darauf geachtet und die bestmögliche Komponenten für unsere Uhren genutzt.

Ortung. Sie können die Uhr jederzeit orten. Auch ist eine Automatik verfügbar indem in bestimmten Intervallen von 1 Minute, 10 Minuten bis 60 Minuten das GPS, GPRS und Wifi aktiviert wird und somit die Uhr geortet wird. Sie können aber jederzeit ausserhalb dieser Intervalle den Standort abfragen der dann ermittelt wird. Es wird dann in der App auf einer Karte angezeigt.

Sprach Nachrichten. Die Uhr hat einen Voice Messenger damit können Sie Sprachnachrichten an die Uhr senden oder über die Uhr eine Sprachnachricht aufsagen die dann über die App abgespielt werden kann.

Ortungszaun. Sie können auf der Karte einen Zaun errichten. Indem ein Radius eingekreist wird. Sobald die Uhr ausserhalb von diesem Radius ist bekommen Sie eine Nachricht über die App.

Live Monitor. Sie können einen stillen Rückruf auflösen über die App. Dann ruft die Uhr Sie zurück und Sie können direkt Live mithören über das Mikrofon der GPS Uhr.

Uhrzeit und Datum. Die Uhr zeigt auf dem Display die aktuelle Uhrzeit und Datum an. Das ist auch ein Vorteil für die Kinder und hat ein Lerneffekt. Sie sagen Ihrem Kind sei in einer halben Stunde wieder da. Oftmals können Kinder nicht einschätzen wie lange eine halbe Stunde ist. Mit der Zeit lernen das die Kinder.

Alarm. Die Uhr hat auch eine Alarm Funktion die Sie über die App steuern können.

Ausschalten. Die Kinder oder Senioren können die Uhr nicht selbst ausschalten. Die Uhr muss über die App ausgeschaltet werden. Das dient zum Schutz für die Kinder oder Senioren die somit nicht unwissentlich oder ausversehen die Uhr abschalten.

Gesundheitsfunktionen. Die Uhr einige Gesundheitsfunktionen. Es werden Schritte gemessen und in der App gibt es eine Funktion um das Kind oder Senior zu belohnen.

Android und iOS App. Es ist eine kostenlose App dabei mit Lebenslanger Nutzungslizenz.

Monatliche Kosten. Es fallen keine monatlichen Kosten an. Weder für die Nutzung der Uhr noch für die App.

 

Ich habe das Modell Kinder GPS Uhr New York in Blau gekauft zu finden unter:

GPS Uhr New York

Ihr könnt eure Kinder jederzeit anrufen oder orten. Ich kann es jedem nur empfehlen. Bin echt Stolz auf unsere Uhr vor allem mein Sohn der ist richtig aus sich rausgekommen. Ich nehme an das hat damit zutun das er jetzt die Sicherheit hat die Eltern jederzeit anrufen zu können.

Pixelbiest im Hands-On: So scharf ist das LG G3

Das LG G3 lässt vor allem mit seinem ultrascharfen Display seine Konkurrenten hinter sich. FOCUS Online hat einen ersten Blick auf das neue Flaggschiff der Koreaner riskiert. Und verrät, was das Pixelmonster auf dem Kasten hat.

Das LG G3 kommt elegant und schick daher. Zwar ist das Gehäuse aus Plastik, allerdings hat LG das Gerät mit einer „Metal Skin“ überzogen, die ihm einen hübsch anmutenden Metall-Look verleiht.  Auf der Präsentation zeigt der Hersteller das Gerät in den Schwarz, Weiß, Gold, Burgunder und Violett. Der Screen wird von einem extrem dünnen Rahmen eingefasst. Damit kommt das LG G3 trotz seines großen Bildschirms auf eine handliche Größe von 146,3 x 74,6 x 8,9 Millimeter. Dank seiner abgerundeten Ecken, erweist sich das Gerät sogar als echter Handschmeichler.

Achtung betrüger am Werk – jongoshop.de

Vorsicht vor dem Online Handel http://jongoshop.de da sind Betrüger am Werk. Ich habe die Firma persönlich besucht und in diesem Gebäude gibt es diese Firma nicht. Meine Bestellungen habe ich nicht erhalten. Ich wollte dies persönlich klären aber die Firma existiert nicht unter den angegeben Anschriften. Alles Fake bloss nichts bestellen.

Inhaber soll <strong>Réda MOHAMMED BRAHIM</strong><em> sein der nicht in Wirklichkeit existiert! Also Achtung!

Ungeschützte Apple-Kontaktdatenbank offenbar im Netz

Bereits im vergangenen Jahr blieb Apples Entwicklerbereich über einen längeren Zeitraum offline, weil es eine schwerwiegende Sicherheitslücke gegeben hatte. Nun wurde ein weiterer problematischer Fehler entdeckt.

Wie 9to5Mac unter Berufung auf einen Entwickler berichtet, der die Lücke entdeckt hat, war es möglich, persönliche Kontaktdaten abzugreifen. Angeblich waren davon potenziell alle Entwickler mit Registrierungen in den Developer-Bereichen iOS, Mac und Safari betroffen, zudem jeder Apple-Retail-Angestellte und sogar Mitarbeiter der Apple-Firmenzentrale und einiger Partner. Apple hat die Lücke in der vorvergangenen Nacht geschlossen. Ob tatsächlich Daten abhanden kamen, ist bislang unklar.

Wie ein Demonstrationsvideo unter https://www.youtube.com/watch?v=2e0Z5tQfhKM zeigt, war der Zugriff über Apples Bugtracker Radar möglich – genauer die dafür verfügbare interne App. Diese war bei Kenntnis einer entsprechenden URL anscheinend offen aus dem Web herunterladbar. Die Anwendung verlangt nach dem Start zwar die Eingabe von offiziellen Apple-Zugangsdaten mit entsprechenden Berechtigungen, doch funktioniert die App auch nach Eingabe eines unzulässigen Accounts teilweise weiter. Dazu gehörte auch die „People Lookup“-Funktion.

Diese wiederum zeigte bei Eingabe von Namen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen passende Kontaktdaten samt Abteilungen an – darunter eben auch Apple-interne. Die Radar-App wurde inzwischen aus dem Web genommen, zudem soll Apple die Lücke gepatcht haben, die den Trick ermöglichte. Öffentlich geäußert hat sich der Hersteller bislang nicht. Kreditkartendaten waren laut dem Video nicht betroffen, es handelte sich wohl rein um Kontaktinformationen.

Gesichtserkennung: FBI sammelt deutsche Daten

Der US-Geheimdienst FBI verfügt nach eigenen Angaben über eine der größten biometrischen Datenbanken der Welt. Diese soll nun um Millionen von Fotos erweitert werden – darunter auch von Deutschen, die sich in den USA aufhalten. Dies geht aus Dokumenten hervor, die der amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) vorliegen.

52 Millionen Fotos zur Gesichtserkennung bis 2015

Laut der EFF werden alle biometrischen Daten in einer zentralen Datenbank gesammelt, die derzeit von 18.000 Strafverfolgungsbehörden der USA genutzt wird. Bis zum Jahr 2015 soll die Datenbank rund 52 Millionen Fotos zur Gesichtserkennung enthalten, 55.000 Bilder könnten pro Tag neu eingestellt werden.

Handflächen- und Iris-Scans geplant

Wie die EFF in einer Pressemitteilung bekannt gab, soll mithilfe des Programms „Next Generation Identification“ (NGI) die bestehende Datenbank mit weiteren biometrischen Daten befüllt werden. Neben Fotos zur Gesichtserkennung sollen künftig auch Handflächen- und Iris-Scans mit einbezogen werden. NGI stellt eine Erweiterung des Integrated Automated Fingerprint Identification Systems (IAFIS) dar, das schon jetzt mehr als 100 Millionen Fingerabdrücke gespeichert hat.

Samsung Galaxy S5 – Unboxing

Das Samsung Galaxy S5 ist in der Redaktion angekommen und wird von uns natürlich auf Herz und Nieren getestet. Die erste Hürde: Das Unboxing! Wirklich abwechslungsreich ist das nicht aber ich habe die Gelegenheit genutzt um ein zwei Eindrücke los zu werden.

Der erste Eindruck hat sich nicht geändert. Das S5 liegt ungewöhnlich gut in der Hand und auch die Verarbeitung macht einen solideren Eindruck als man glaube mag. Wie gut die Einzelnen Bereiche wirklich sind, werden wir in den nächsten Tagen testen. Hier kommt ihr wieder ins Spiel: Schreibt uns eure Fragen/Vorschläge/Ideen in die Kommentare und wir werden versuchen alle Fragen zu beantworten. Natürlich OHNE es zu zerstören!

Video http://www.giga.de/smartphones/samsung-galaxy-s5/videos/samsung-galaxy-s5-unboxing/

Hollywood verklagt Kim Dotcom

Sechs große Hollywood-Studios haben den umstrittenen Internetunternehmer Kim Dotcom und die Mitbetreiber des Online-Speicherdienstes Megaupload auf Schadenersatz verklagt. Twentieth Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia und Warner Bros. werfen Megaupload und Dotcom massive Urheberrechtsverletzungen vor, wie der US-Branchenverband MPAA mitteilte. Die Zivilklage sei am Montag vor einem Bundesgericht in Virginia eingereicht worden. Gegen den in Neuseeland wohnhaften Dotcom läuft in den USA bereits ein Strafverfahren. Der Unternehmer, in Deutschland unter dem Namen Kim Schmitz geboren, wehrt sich derzeit gegen eine Auslieferung.

Megaupload bot seinen Nutzern an, Daten im Internet zu speichern und dort auch anderen zur Verfügung zu stellen. Dies ist an sich nicht illegal. Allerdings wurde die Plattform vor allem dazu genutzt, Raubkopien etwa von Musik, Filmen und Software zu verbreiten. Bis zu ihrer Abschaltung durch die US-Behörden im Jahr 2012 habe Megaupload mehr als eine halbe Milliarde Dollar (364 Millionen Euro) Schaden für Rechteinhaber in den USA verursacht, erklärte MPAA-Chefjustiziar Steven Fabrizio. Durch die illegalen Geschäfte habe die Webseite mehr als 175 Millionen Dollar Gewinn eingefahren.

Canonical reagiert auf Kritik an Onlinesuche

In Version 8 des Unity-Desktops von Canonical werden Nutzer zuerst gefragt, ob Ubuntu Linux im Desktop eingegebene Suchbegriffe auch bei Amazon oder anderen Onlinediensten verwenden darf. Damit entschärft Canonical die umstrittene Onlinesuche in seinen Scopes genannten Applets. Die Einführung der Scopes für Amazon oder eBay hatte für viel Furore gesorgt. Unity 8 soll aber erst in späteren Versionen von Ubuntu für Desktops umgesetzt werden. Damit bleibt in der kommenden Version 14.04 noch alles beim Alten.

Wie der Canonical-Entwickler Michael Hall mitteilte, wird der noch in der Entwicklung befindliche Unity-Desktop bei der Eingabe eines Suchbegriffs im Dash Vorschläge zur Aktivierung einzelner Scopes machen. So soll ein neues Plugin, genannt Scopes Scope, den Suchbegriff analysieren. Entdeckt Scopes Scope in dem Suchbegriff ein vermeintliches Musikstück, schlägt das Applet die Suche bei einem entsprechenden Onlinedienst vor. Der Anwender kann diese Scopes dann aktivieren, muss es aber nicht.
Massive Kritik

Mit dem neuen Opt-In-Verfahren reagiert Canonical offenbar auf die massive Kritik, die seit der Einführung der Scopes in Ubuntu 12.10 im Oktober 2012 laut geworden ist. Sie sind seitdem standardmäßig aktiviert. Ohne Zutun des Anwenders erscheinen bei der Eingabe eines Suchbegriffs auf dem Desktop auch Ergebnisse bei Amazon, eBay und anderen Canonical-Partnern. Damit finanziert sich Canonical zumindest teilweise. Die einzelnen Applets lassen sich – wie auch die gesamte Internetsuche – inzwischen über die Systemeinstellungen deaktivieren.

In Ubuntu 12.10 ließ sich die Onlinesuche zunächst nur per Kommandozeile löschen. Richard Stallman nannte Ubuntu daraufhin Spyware. Auch die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) kritisierte Canonical mangels Datenschutz damals deutlich. Der Streit mit der EFF eskalierte nochmals, als Canonical verlangte, das Ubuntu-Logo von der Webseite Fixubuntu.com zu entfernen. Canonical pocht dabei auf sein Markenrecht. Auf Fixubuntu.com ist unter anderem eine Anleitung zu finden, wie die Internetsuche in der Linux-Distribution Ubuntu entfernt werden kann. Der Streit ist offenbar inzwischen beigelegt, die Webseite ist weiterhin erreichbar und das Ubuntu-Logo ist dort wieder zu sehen.