„Zeigen Sie mal Ihre Ausweis-App!“

Ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man bei der Ausweiskontrolle das Smartphone anstelle einer Chipkarte zückt? Einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) zufolge wären 24 Prozent der Deutschen bereit: „Viele Verbraucher werden zukünftig ohne Portemonnaie aus dem Haus gehen und sich per App oder speziellem Chip mit dem Smartphone sicher ausweisen – ob bei der Bank oder der Mietwagenfirma“, prophezeit Bitkom-Sprecher Dr. Pablo Mentzinis. Eine Ausweis-App für Mac und PC bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bereits seit Einführung des elektronischen Personalausweises Ende 2010 an. Allerdings funktioniert sie bisher nur in Kombination mit einem speziellen Kartenlesegerät zur Identifikation. Erst vor wenigen Wochen machten erneut Meldungen über Sicherheitslücken der Software die Runde.

Kennzeichnung von Werbeanzeigen

Um Verwechslungen zwischen Ergebnissen und Anzeigen auszuschließen, sollten Suchmaschinen visuelle Hinweise, Beschriftungen oder ander Techniken einsetzen – egal, ob die Resultate im Web, in sozialen Netzen, in mobilen Anwendungen, in Sprachassistenten auf Mobilgeräten oder speziellen Ergebnisseiten angezeigt würden.

“Auch wenn die Art, wie Suchmaschinen Ergebnisse finden und aufbereiten, sowie die Geräte, mit denen Verbraucher diese Ergebnisse abrufen, sich ständig weiterentwickeln, bleiben die grundlegenden Prinzipien des ’2002 Search Engine Letter’ gleich: Verbraucher erwarten normalerweise, dass sie auf ihre Anfrage natürliche Suchresultate erhalten, die auf Basis ihrer Relevanz sortiert sind und nicht auf Basis der Bezahlung durch Dritte”, heißt es in dem Brief (PDF) an die Suchmaschinenbetreiber. “Das Einbinden oder Einsortieren eines Ergebnisses, für das in Teilen oder im Ganzen bezahlt wurde, ist eine Form von Werbung.”

Ein Google-Sprecher erklärte, “eine klare Kennzeichnung bezahlter Ergebnisse ist wichtig, und wir waren immer bestrebt, dies zu tun, während sich unsere Produkte weiterentwickelt haben”. Microsoft ließ durch einen Sprecher mitteilen, dass dies “ein wichtiger Punkt für die Industrie ist und wir unsere Rolle als führender Suchanbieter sehr ernst nehmen. Wir freuen uns darauf, die FTC-Richtlinie zu analysieren und arbeiten daran, sicherzustellen, dass Kunden bei Suchanfragen weiterhin Bing trauen können”.

Gegen Geld können Werbetreibende in Abhängigkeit von einem Suchbegriff für eine höhere Platzierung auf der Ergebnisseite sorgen. Diese Praxis rief 2001 die FTC auf den Plan, nachdem es Beschwerden darüber gab, dass Suchmaschinen Verbraucher gezielt in die Irre führten, indem sie bezahlte Links als “empfohlene” Sites kennzeichneten. Nach einer fast einjährigen Untersuchung verschickte die FTC 2002 schließlich Briefe an die Suchmaschinenbetreiber, in denen sie eine eindeutige Kennzeichnung von bezahlten Ergebnissen auf ihren Seiten vorschrieb.

Huawei präsentiert das dünnste Handy der Welt

Mit dem Ascend P6 will der Elektronik-Riese Huawei Apple und Samsung Konkurrenz machen. Es ist angeblich das dünnste Handy der Welt. Auch soll der chinesische Konzern an eine Fusion mit Nokia denken.

Der chinesische Elektronikkonzern Huawei hat nach eigenen Angaben das dünnste Handy der Welt entwickelt. Das lediglich 6,18 Millimeter dicke und 120 Gramm leichte Mobiltelefon Ascend P6 mit zwei Kameras wurde in London vor Wirtschaftsvertretern und Journalisten präsentiert.

Huawei hofft, damit in Wettbewerb zu den Branchenriesen Apple und Samsung treten zu können. Hinter dem neuen Smartphone steht nach Firmenangaben das Motto „Eleganz mit dem gewissen Etwas“.

Ab Ende Juli wird das Ascend P6 in 19 Ländern zu kaufen sein, darunter Deutschland, Frankreich, Italien und China. Später soll es in mehr als 100 Ländern angeboten werden. Marktanteile abjagen will Huawei seinen Konkurrenten auch über den Preis des Smartphones, für das eine unverbindliche Preisempfehlung von 449 Euro gilt.

Nokia-Fusion würde Einsparungen bedeuten

Spekulationen gibt es auch um ein Übernahmeinteresse an Nokia. Doch Huawei will nach eigenem Bekunden den finnischen Konkurrenten nicht kaufen. Es gebe keine derartigen Pläne, sagte Huawei-Sprecher Bill Plummer. Er reagierte damit auf einen Bericht der „Financial Times“.

Sony erhöht interne Verkaufsprognose für Playstation 4

Die neue Spielkonsole sorgt bei Sony schon vor ihrem Verkaufsstart für Enthusiasmus. Wegen der schon jetzt großen Nachfrage kurz nach der Vorstellung der Playstation 4 am Montag haben die Japaner ihre internen Absatzschätzungen für das Gerät angehoben.

Das teilte der Leiter des Playstation-Geschäfts bei Sony, Andrew House, mit. Zahlen nannte er allerdings keine. Die Playstation 4 wurde auf der Electronics Entertainment Expo in Los Angeles präsentiert und kann seitdem vorbestellt werden. Das Gerät geht im Laufe des Jahres in den Verkauf und soll in den USA 399 Dollar kosten. Sie ist damit billiger als die Xbox One von Microsoft, die im November für 499 Dollar an den Start geht.

Anders als Microsoft will Sony Nutzer nicht daran hindern, gebrauchte Spiele zu benutzen oder das System offline zu lassen. Microsoft hatte zuvor angekündigt, dass es strikte Limits für das Verleihen oder Weitergeben von Xbox-Spielen geben werde.

Die Begeisterung für die neue Konsole zeigte sich auf Amazon, wo die Playstation 4 rasch an die Spitze der Charts für Videospiele-Produkte avancierte. Die Zahl der Vorbestellungen war so hoch, dass Amazon sich zu einer Warnung genötigt sah, dass neue Vorbestellungen möglicherweise nicht am ersten Verkauftstag der Playstation bedient werden können.

Überschwänglich waren auch die Manager der Einzelhandelskette GameStop. Sie hätten gesagt, sie würden jedes einzelne Gerät kaufen, das Sony herstellt – wenn sie könnten, wußte Jack Tretton zu berichten, der Chef von Sony Computer Entertainment of America. „Wir sind begeistert, von dem Schwung der Playstation“, sagte der Manager. Ein Problem könnte es aber geben: „Die Nachfrage könnte das Angebot sehr wohl übertreffen“, sagte Tretton.

Eine Sprecherin von GameStop bestätigte, dass die Manager des Unternehmens ihrem Enthusiasmus Ausdruck verliehen hätten. Amazon-Vertreter reagierten nicht unmittelbar auf eine Kommentaranfrage.

Die Anzahl der Spieler auf der ganzen Welt wachse, sagte der Amerika-Chef von Sony, Jack Tretton. Die Anzeichen sprächen dafür. Er berief sich dabei auf konzerneigene Marktstudien. Danach gebe es weltweit eine Milliarde Spieler, 220 Millionen allein in den USA.

iOS 6: Betriebssystem läuft auf 93% aller iPhones

Eine besondere Eigenschaft von iOS ist es, dass die Software auch noch auf iDevices älteren Entstehungsdaten läuft. Nun gibt es dahingehend neue Details.

Bevor der bereits entlassende Scott Forstall iOS 6 vorstellte zeigte er, dass die damals neuste iOS (5) noch auf ziemlich alten Geräten läuft. Das hat sich seitdem auch nicht geändert. Denn wie Chitika berichtet, läuft das momentane iOS 6 auf 92,7% aller iPhones. Das ist Rekord! Bei dem iPad sieht zwar nicht ganz so rosig aus, aber immer noch ziemlich gut. Hier benutzen weltweit 82,9% der Verbraucher iOS 6. Ein möglicher Grund für den Unterschied sieht man bei Chitika unteranderem darin, dass viele neue Features, wie FaceTime over Cellular oder turn-by-turn navigation, eher auf die iPhones zugeschnitten sind und sich dort einfach besser nutzen lassen.
Ob dieser Trend bei iOS 7 (erscheint zur WWDC bei uns live) bestehen bleibt, hängt davon ab, ob es auch iPhone 4 User erlaubt ist die kommende Software zu laden.

Kleiner Planet hat eine Million Kilometer langen Schweif

Rund dreimal von der Erde bis zum Mond: So weit erstreckt sich nach Erkenntnissen amerikanischer Wissenschaftler der Schweif des Asteroiden P/2010 A2. Forscher verschiedener US-Universitäten und Institute haben den Himmelskörper mit einem Teleskop im Bundesstaat Arizona untersucht und eine Länge des Schweifs von etwa eine Million Kilometer festgestellt. Das Ausmaß sei damit weit größer als bisher angenommen, teilte das National Optical Astronomy Observatory am Montag mit.

Wissenschaftler hatten P/2010 A2 vor mehr als drei Jahren entdeckt. Er weist den Angaben nach eine für Asteroiden ungewöhnliche X-Form mit einem langen Schweif auf.
Verschiedene Theorien zum Schweif

Über die Ursache dieser Struktur gehen die Meinungen in der Wissenschaft auseinander. Während eine Theorie besagt, dass die Form durch die eigene Rotation des Himmelskörpers entstanden ist, geht eine andere von einer Kollision von P/2010 A2 mit einem weiteren Asteroiden aus. Dadurch soll der Schweif aus Trümmerstücken entstanden sein. Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung kamen in einer früheren Untersuchung zu dem Ergebnis, dass sich der Crash im Februar 2009 ereignet hatte.

Asteroiden, auch Planetoiden genannt, gelten als Überreste aus der Frühzeit unseres Sonnensystems. Sie sind übriggebliebener Baustoff von Planeten und Monden. Ihre genaue Zusammensetzung ist daher für Astronomen besonders interessant. Sie erhoffen sich von diesen Himmelskörpern Erkenntnisse über die Entstehung unseres Planetensystems. Asteroiden haben – im Gegensatz zu Kometen – normalerweise keinen Schweif.

Lieber iWatch statt Google Glass

Kommt demnächst die iWatch von Apple? Tim Cook hat diesen Gerüchten auf einer US-Konferenz neue Nahrung gegeben. Zudem erklärte er, warum es Googles Datenbrille wohl schwer haben werde.

Apple-Chef Tim Cook hat Spekulationen über eine Computer-Uhr von dem iPhone-Konzern neuen Auftrieb gegeben. „Ich denke, das Handgelenk ist interessant“, sagte Cook bei einem Auftritt auf der Konferenz D11 des Blogs AllThingsD.

Es sei natürlich, dort etwas zu tragen. Aber um mit einem Gerät fürs Handgelenk erfolgreich zu sein, müsse man die Leute erst überzeugen. Cook wollte sich zwar nicht direkt zu eventuellen Apple-Plänen für diesen Bereich äußern, sagte aber grundsätzlich, tragbare Computertechnik werde in Zukunft ein wichtiger Teil der Gerätewelt sein.

Laut früheren Medienberichten hat Apple bereits ein Team aus mehr als 100 Leuten, das an einer Datenuhr arbeitet. Mit Blick auf eine Computer-Brille, wie sie Konkurrent Google gerade entwickelt, äußerte sich Cook dagegen skeptisch. „Ich selbst trage eine Brille, weil ich sie brauche – ich kann sonst nichts sehen. Ich kenne nicht viele Leute, die Brillen aufsetzen, ohne sie zu benötigen.“

Zukunft für Sensoren

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Er denke, dass diese Gerätekategorie für den Massenmarkt nur eingeschränkt attraktiv sei. Ein große Zukunft hätten hingegen diverse Sensoren, die man am Körper trägt.

Die Google-Datenbrille Google Glass hat einen kleinen Bildschirm, auf den zum Beispiel Routenanweisungen eingeblendet können, sowie eine Kamera – und sie lässt sich per Sprache steuern. Der Internet-Konzern lässt sie gerade von ausgewählten ersten Nutzern testen. Google präsentierte jüngst auf seiner Entwicklerkonferenz die Vision von sprechenden Computern und intelligenten Suchdiensten.

In knapp zwei Wochen wird Apple auf der eigenen Entwicklerkonferenz WWDC seine Software-Neuheiten vorstellen. Cook bekräftigte, dass Apple eine „große Vision“ für das TV-Geschäft habe, wich aber abermals der Frage aus, ob der Konzern einen eigenes Fernsehgerät auf den Markt bringen werde. Darüber wird schon seit Jahren spekuliert, aber bisher sollen unter anderem schwierige Verhandlungen mit der amerikanischen TV-Industrie Apple aufgehalten haben.

Der Konzern hat bisher rund 13 Millionen Geräte der Settop-Box Apple TV verkauft. Angesichts der zuletzt gestiegenen Zweifel an der Innovationskraft seines Unternehmens versprach er, dass Apple noch diverse revolutionäre Produkte auf den Markt bringen werde. „Die selbe Kultur und weitgehend auch die selben Leute, die ihnen das iPhone und das iPad gebracht haben, sind noch da.“

Allerdings hatte unter anderem der einflussreiche Chefentwickler des iPhone- und iPad-Betriebssystems iOS, Scott Forstall, das Unternehmen nach dem Debakel mit dem fehlerhaften ersten eigenen Kartendienst des Konzerns verlassen. „Wir haben es verbockt“, sagte Cook zu den Apple-Karten. Sie seien inzwischen zwar besser geworden, aber noch nicht so gut, wie sie sein sollten.

Cook sagte, Apple habe kein Angebot für das Karten-Startup Waze abgegeben, bei dem Nutzer-Informationen in die Routenanweisungen einfließen. Um Waze zeichnet sich laut Medienberichten ein milliardenschwerer Bieter-Wettstreit zwischen Facebook und Google ab. Apple habe aber seit Oktober 2012 neun Unternehmen gekauft und werde auch weiter gezielt zuschlagen.

Die frühere Chefin der US-Umweltbehörde EPA, Lisa Jackson, werde bei Apple künftig die Umweltschutz-Aktivitäten koordinieren. Apple hatte in eigenen Inspektionen bei asiatischen Zulieferern immer wieder Probleme beim Umweltschutz unter anderem beim Umgang mit giftigen Chemikalien festgestellt.

Microsoft passt Youtube-App für Windows Phone 8 an Google-Richtlinien an

Microsoft hat seine Youtube-App für Windows Phone 8 an einige, aber nicht alle, Nutzungsbestimmungen von Google angepasst. Die jüngste Version ermöglicht beispielsweise wie gefordert keine Video-Downloads mehr. Allerdings zeigt sie auch keine Display-Werbung an, womit sie weiterhin gegen Googles Vorgaben verstößt.

Nutzer der bisherigen Youtube-App für Windows Phone 8 verlieren die Video-Download-Funktion, sobald sie die Anwendung aktualsieren. Alle anderen bekommen direkt die Version ohne dieses Feature.

“Microsoft hat die Youtube-App für Windows Phone aktualisiert, um die von Google in der vergangenen Woche geäußerten Bedenken hinsichtlich des beschränkten Video- und Offline-Video-Zugangs zu adressieren”, erklärte ein Microsoft-Vertreter gegenüber ZDNet.com. “Wir stehen in Kontakt mit Google und glauben weiterhin, dass unsere beiden Firmen zusammenarbeiten können, um eine App zu verbessern, von der unsere beiderseitigen Kunden, Partner und Inhalte-Zulieferer profitieren.” Google wollte sich auf Nachfrage nicht äußern.

Am 7. Mai hatte Microsoft seine runderneuerte Youtube-App für sein aktuelles Mobilbetriebssystem veröffentlicht. Sie erweiterte den zuvor relativ begrenzten Funktionsumfang deutlich. Darunter waren aber auch Features wie die Video-Download-Option, die nach Ansicht von Google gegen seine Nutzungsbestimmungen verstoßen. Daher stellte der Internetkonzern Microsoft am 15. Mai eine Unterlassungserklärung zu und forderte es auf, die Anwendung bis zum 22. Mai zurückzuziehen und bereits heruntergeladene Versionen zu blockieren.

Mit den jetzt vorgenommenen Änderungen ist Microsoft Google auf halbem Weg entgegengekommen. Fraglich bleibt, ob Google die überarbeitete App akzeptiert und der Fall damit erledigt ist.

Microsoft-Entwickler hatten sich zuvor wiederholt darüber beschwert, dass Google ihnen keinen Zugang zu benötigten Schnittstellen (APIs) gewähre, um eine Youtube-App für Windows Phone mit zugelieferter Werbung zu erstellen. Die aktuelle Anwendung basiert auf einer bestehenden öffentlichen Youtube-API, die aber keinen Anzeigen-Support bietet.

YouTube startet kostenpflichtige Abos

YouTube wird attraktiver für Anbieter von Video-Inhalten. Sie können jetzt – zunächst nur in den USA – monatliche Abos anbieten. Der Google-Dienst startet zunächst in einer Testphase bezahlte Abo-Kanäle. Anbieter von Video-Inhalten haben damit die Möglichkeit, eine monatliche Gebühr von den Nutzern zu erheben. Der Preis beginnt bei 99 US-Cent pro Monat, erläuterte Google in einem Blogeintrag.

Die Google-Tochter arbeitet mit 30 Inhalte-Anbietern zusammen, darunter dem Sesamstraße-Konzern Jim Henson und den Veranstaltern der Kampfserie Ultimate Fighting. Diese können selbst entscheiden, welche Gebühren sie verlangen und ob sie Werbung schalten wollen.

Bei dem jetzigen Angebot soll es aber nicht bleiben. „Das ist nur der Anfang“, heißt es in dem Blogeintrag. In den kommenden Wochen werde das Unternehmen den Dienst ausweiten.

YouTube hat inzwischen mehr als eine Million Kanäle, die Umsätze erwirtschaften. Bisher ging das nur über eine Beteiligung an den Werbeerlösen. Die Plattform unterstützt die Entwicklung von Kanälen mit professionell produzierten Inhalten, die das Fernsehen ergänzen sollen.

Erst PC, dann auf dem Fernseher

Für neue Nutzer von Bezahl-Kanälen ist eine kostenlose Probezeit von zwei Wochen vorgesehen, erläuterte YouTube. Abonnieren muss man die Kanäle bisher zunächst über einen PC – kann sie sich dann aber auch auf Smartphone, PC oder mit dem Internet verbundenem Fernseher anschauen.

Die Bezahl-Kanäle stellen nach Ansicht von Experten durchaus eine Gefahr für die Anbieter von Kabelfernseh-Sendern dar. „Das reguläre Fernsehen wurde bereits durch Kabelfernsehen erheblich beeinflusst“, sagte Medienanalyst Richard Greenfield vom Unternehmen BTIG. „Ich denke, jeder, der Video-Kanäle entwickelt, sollte sich Sorgen um das Wachstum neuer Kanäle machen.“

Bereits im Februar hatte YouTube bestätigt, an einem solchen Dienst zu arbeiten. Man wolle über die bisherigen Geschäftsmodelle Verleih und Werbung hinausgehen, hatte es damals geheißen.

Nur Fliegen ist schöner

Mit dem Getriebe im neuen Porsche 911 Turbo segelt der Fahrer in virtuellen Gängen dahin. Das hilft, Benzin zu sparen

Mancher Autoliebhaber wird sie vergeblich suchen am neuen 911 Turbo: jene als Fortschritt hochgejubelten Details, die faszinieren sollen und doch oft nicht mehr sind als Firlefanz, der den Blick auf den tatsächlichen Stand der Automobiltechnik verzerrt. Wer einen Porsche kauft, will kein üppig ausgestattetes Cockpit, zumindest in Europa nicht. Die Macher des Sportwagenbauers aus Zuffenhausen haben das mit Marktforschungen belegen lassen.